DIFFUS

KeKe: Wiens neue HipHop-Hoffnung

Posted in: Features
Tagged: KeKe

Dass in der deutschsprachigen HipHop-Szene Männer dominieren und Frauen in den Texten vielleicht nicht immer ganz so gut wegkommen, brauchen wir wohl nicht mehr erwähnen. Nichtsdestotrotz lassen sich glücklicherweise viele Künstlerinnen davon nicht abschrecken und so baute sich in den letzten Jahren eine weibliche HipHop-Kultur in Deutschland mit Musikerinnen wie Nura, Eunique und Rola auf. Nun liefert uns das aufstrebende Wiener Label Mom I Made It auch schon die nächste vielversprechende Newcomerin KeKe. Sie ist gerade mal Anfang 20 und gilt nach erst drei veröffentlichten Singles schon als die große Musikhoffnung Österreichs – vermutlich auch bald Deutschlands. Es scheint so, als würde die weibliche Szene in der Musiklandschaft immer mehr wachsen und das ist auch richtig so.

Keke – Paradox

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


KeKe ist gerade mal 20 Jahre alt, weiß aber schon genau was sie möchte. Sie will das machen, worauf sie Lust hat und einfach ihr Ding durchziehen. 2018 war ihr erstes richtiges Jahr in der Musik-Szene und dieses war stark geprägt davon, dass sie sich als Frau in der Musiklandschaft nicht nur beweisen sondern auch wehren wollte und musste. Die junge Musikerin selbst hat bemerkt, dass viel zu wenige Frauen in der Branche arbeiten. Außerdem hat sie oft das Gefühl nicht wirklich ernst genommen zu werden. Sie müsse sich oft rechtfertigen aufgrund ihres Kleidungsstils oder ihrer Frisur. Und sind wir mal ehrlich, das passiert bei männlichen Musikern nicht wirklich oft, nicht wahr? Nichtsdestotrotz lässt sich Keke nicht unterkriegen und macht weiter.

KeKe – Validé

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Eigentlich kommt die junge Österreicherin aus dem Jazz und studiert sogar Jazz-Gesang in Wien. Durch Zufall kam KeKe zum Rap und hat nun auch schon drei Songs veröffentlicht. Am 27. Juli vergangenen Jahres schickte die Musikerin mit „Donna Selvaggia“ ihr erstes musikalisches Lebenszeichen an die Öffentlichkeit. Ihre erste Single schrieb sie aufgrund eines sexistischen Textes von einem österreichischen Rapper, der sie so wütend machte, dass sie einfach nicht darüber schweigen konnte. KeKe möchte provozieren und fordert dabei auf, dass sich mehr Frauen in die Musiklandschaft trauen.

KeKe – Donna Selvaggia

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Die Künstlerin vermischt Rap mit Gesang, basslastigen Beat mit rhythmischen Melodien und vergisst dabei niemals ihre „Badass“-Attitüde. Außerdem spricht sie sich offen über das Frauenbild im Hip Hop aus und dient somit trotz ihres jungen Alters schon als Vorbildfunktion. Sie gilt nach nur drei veröffentlichten Songs schon als die nächste große Hoffnung in der österreichischen Musik-Szene und vermutlich auch schon ganz bald in Deutschland. Man wird sicherlich in der nächsten Zeit noch viel von KeKe hören.

Cover neues DIFFUS Magazin

Das neue DIFFUS Print-Magazin

Titelstory: Ikkimel

Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.