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Këkht Aräkh im Portait: Der Wänderer in der Nacht

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Wir freuen uns sehr, die sechste Ausgabe unseres Print-Magazins zu präsentieren! Das Heft kommt mit 128 Seiten Inhalt und mit großem, doppelseitigem Poster. Im Shop habt ihr die Möglichkeit, das Heft zu abonnieren. Damit bekommt ihr jede Ausgabe pünktlich zur Veröffentlichung nach Hause geliefert. Das neue DIFFUS Print-Magazin erscheint am 13. Mai 2026.

Interview mit Këkht Aräkh

Im Black Metal hat man nicht oft die Gelegenheit, von einem Hype zu sprechen – so einem, der die eisernen Mauern des Gatekeepertums sprengt und auch außerhalb des Genres für ordentliches Rumoren sorgt. Umso spannender ist ein Act wie Këkht Aräkh, der eine Brücke zwischen Metal und Cloud Rap baut. Wir trafen den öffentlichkeitsscheuen Musiker hinter dem Projekt zum Release seines neuen Albums „Morning Star“ zu einem seiner raren Interviews.

 „Es macht mich wirklich glücklich, wenn mir Leute schreiben, dass meine Musik ihnen durch schwere Zeiten geholfen hat. Und mir ist es egal, ob das Metal-Fans sind oder nicht. Meine Musik ist für alle da.“ Um Këkht Aräkh zu verstehen, muss man die Visual Identity des Projekts kennen: Ja, da gibt es die klassischen körnigen, hochkontrastierten Fotos mit Corpsepaint, Nieten und Schwertern. Aber eben auch die Stilbrüche.

In seinem Video zu „Three Winters Away“ steht Dmitry vor einem Greenscreen und performt mit einer Colaflasche in der Hand, im Video zu „Dröm Sång“ streift er in voller Metal-Montur durch die Straßen Japans, in „Wänderer“ bricht er das Posieren-im-Wald-Klischee mit Moves, die man eher einem Lil Peep zuschreiben würde – in den Kommentar-spalten liest man von „Yung Aräkh“ oder „Lil Aräkh“. „Diese ganzen Black-Metal-Posen sind cool, aber fühlen sich für mich total unauthentisch an“, sagt er dazu. „Ich habe einfach das gemacht, was sich für mich richtig angefühlt hat.“

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Für unser neues DIFFUS Print-Magazin haben wir den in Berlin lebenden Musiker Dmitry Marchenko zu einem seiner seltenen Interviews getroffen und mit ihm über den Hype um „Pale Swordsman“, die Verbindung von Internetkultur und Black Metal sowie das Gefühl gesprochen, nirgendwo wirklich zuhause zu sein. Das komplette Interview lest ihr im neuen Heft!

Text: ⁠Christina Wenig
Fotos:⁠ Duran Levinson



Cover neues DIFFUS Magazin

Das neue DIFFUS Print-Magazin

Titelstory: Ikkimel

Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.