Kele gibt mit „Between Me And My Maker“ einen weiteren Vorgeschmack auf sein viertes Soloalbum „2042“
Kele kennen die Meisten wohl als Sänger und Gitarristen der britischen Indie-Rock Band Bloc Party. Als diese 2009 eine Pause auf unbestimmte Zeit einlegten, begann Kele an seinem Solo-Projekt zu arbeiten. Damit feiert der gebürtige Liverpooler mit nigerianischen Wurzeln seit fast einem Jahrzehnt große Erfolge. Im Jahr 2010 veröffentlichte er sein erstes Solo-Album „The Boxer“, darauf vermischt er den bekannten Bloc Party-Sound mit Elementen aus Elektro und Folk. Vier Jahre später folgte sein nächstes Werk „Trick“. Zuletzt veröffentlichte der Sänger 2017 unter seinem vollständigen Namen Kele Okereke die Platte „Fatherland“. Darauf präsentiert er größtenteils akustische Songs und arbeitete unter anderem mit Olly Alexander, Sänger der britischen Elektro-Pop Band Years & Years, zusammen. Für den 8. November kündigt Kele nun sein viertes Album „2042“ an, welches über sein eigenes Label KOLA Records erscheint.
Kele – Between Me and My Maker
Musikalisch knüpft er darauf stärker an den ersten zwei Platten seiner Solo-Karriere an. Das bedeutet vor allem energiegeladene und experimentelle Sounds. Einen ersten Einblick darauf bekamen Fans bereits Anfang September mit der Single „Jungle Bunny“. Mit „Between Me And My Maker“ gibt uns der Sänger nun einen weiteren Vorgeschmack auf das neue Album. Der Song versinnbildlicht die Metamorphose des Lebens, des Todes und der Wiedergeburt in drei Teilen. Dazu inspiriert wurde Kele von Michael Robinsons Kurzfilm „These Hammers Don’t Hurt Us“. Der fast 6-minütige Song vereint eine drängende Bassline mit dem warmen Gesang des Sängers und klingt dadurch schon fast wie ein Mantra.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.