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Lana Del Rey wird in „Doin’ Time“ überlebensgroß

Posted in: FeaturesNews
Tagged: Lana Del Rey

Mit „Norman Fucking Rockwell!“ erschien am 30. August das sechste Studioalbum der US-Amerikanischen Sängerin Lana Del Rey. Diese ist bekannt für ihren süßlich-melancholischen Sound mit nachdenklichen Texten. Einen Tag vor Veröffentlichung des gesamten Albums, erschien mit „Doin’ Time“ ein sanft-melodischer Song mit Lana Del Reys typischem sehnsuchtsvollem Twist. Das Lied ist ein Cover des gleichnamigen Songs der kalifornischen Punk-Band Sublime und entstand zuerst im Rahmen deren Dokumentarfilms. Del Rey gefiel die Atmosphäre das Covers jedoch so gut, dass sie es kurzerhand auf ihr kommendes Album packte. Dies ist kein Wunder, denn „Doin’ Time“ ist ursprünglich eine Hommage an die Arie „Summertime“ des Opern Klassiker „Porgy and Bess“ von George Gershwin aus den 30er Jahren. Lana Del Rey wiederum ist bekannt dafür, einen Faible für dieses Jahrzehnt zu haben und referenziert es immer wieder. Mit Veröffentlichung der Single reiht sich Lana Del Rey in eine lange Liste von Künstler*innen die das Original bereits neu interpretiert haben ein. Darunter auch Jazz-Legenden Billie Holiday und Ella Fitzgerald. Apropos popkulturelle Referenzen: im Musikvideo zum Song spaziert eine überlebensgroße Lana Del Rey durch die Straßen Los Angelas. Dies erinnert stark an den Filmklassiker King Kong, welcher übrigens auch aus den 30er Jahren stammt. Darüberhinaus stellt sich im Laufe des Musikvideos heraus, dass die überlebensgroße Lana auf einer Leinwand in einem typisch amerikanischen Autokino abgebildet ist. Als ihr Ebenbild auf der anderen Seite der Leinwand von ihrem Date versetzt wird, kommt ihr die Film-Lana selbst zur Hilfe – wie, seht ihr im Video.

Lana Del Rey – Doin‘ Time

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