Love Buzz – das Label Sub Pop früher und heute
Ohne das Label Sub Pop wäre der Soundtrack meiner Jugend nur halb so geil gewesen. Vielleicht wäre die Klangfarbe ein wenig heller und wenig lärmend ausgefallen, aber Sub Pop brachte nun mal Grunge in mein Leben. Und diese Musik passte besser als alles andere zur emotional unsteten und etwas überreizten Zeit, die man so hat, wenn man 14, 15 oder 16 Jahre alt ist. Was natürlich in erster Linie an Nirvana liegt.
Ich kann mich noch heute an den exakten Moment erinnern, als diese Band in mein Leben trat. Mein Kindheits-Kumpel Basti (Ruhe in Frieden), immer schon einer der coolsten an der Schule, saß im Bus und spielte seinen engsten Freunden auf dem Walkman immer wieder ein Lied vor. Seine ältere Schwester, in die alle seine Freunde verliebt waren, hatte es mit einem Kassettenrecorder von einer MTV-Ausspielung aufgenommen. Und nun saß Basti da, gewährte einzelne Audienzen, drückte einem grinsend die Kopfhörer auf den Kopf, spielte „Smells Like Teen Spirit“ und spulte dann mit einem Bleistift die Kassette von Hand zurück, um Batterien zu sparen. „Wie geil ist bitte dieser Song?“, fragte er jedesmal. Ich war sofort hooked von dieser Musik. Dieser Energie. Dieser Stimme. Dieser Verzweiflung. Diesem Riff. Dann fand ich langsam raus, dass es schon ein Album dieser Band gab. „Bleach“ hieß es, ich kaufte es wenig später auf Kassette, weil ich noch keine richtige Anlage hatte. „About A Girl“ und „Love Buzz“ hatten es mir besonders angetan. Diese Gitarren! Diese Art, wie Kurt Cobain immer wieder „Can you feel my love buzz?“ singt und röhrt und schreit! Auf dem Tape sah ich dann auch zum ersten Mal das Logo und den Namen eines Labels namens Sub Pop. Wenig später lernte ich: die kommen aus Seattle! Wie auch Nirvana! Und Soundgarden! Und Mudhoney! All diese Bandnamen, die ich mir nach und nach erarbeitete.
„The house that Mudhoney built.“
Bis heute gibt es gar nicht so viele Labels, dessen Logo auf der ganzen Welt für Gesprächsstoff sorgen dürfte. Wer aber wie ich in den letzten Monaten immer wieder mal ein Shirt mit dem Logo von Sub Pop trägt, findet sich schnell in Gesprächen über Grunge, Seattle, Kurt Cobain und eine Jugend in Baumwollhemden wieder. 1988 von Bruce Pavitt und Jonathan Poneman gegründet, legte das Label ungewollt den Grundstein für das, was später der Grunge-Hype werden sollte. Los ging es mit dem Debüt von Mudhoney: „Superfuzz Bigmuff“. Das lief bisweilen so gut, dass man das Büro von Sub Pop intern „the house that Mudhoney built“ nannte. Zur gleichen Zeit waren Soundgarden unter Vertrag, die dort zum Beispiel die frühe Single „Fopp“ veröffentlichten, für das Debütalbum aber zu einem anderen Label wechselten. Nirvana wiederum veröffentlichten 1989 ihr Debütalbum „Bleach“ bei Sub Pop und hielten dem Label auch für „Nevermind“ die Treue – zumindest was den Release in den Vereinigten Staaten anging. Auf der Website von Sub Pop steht etwas süffisant: „The label is often associated with something called ‚the grunge movement.‘ Exploitation of this association has frequently proven financially fruitful.“ Sub Pop ist dabei noch immer ein Independent Label – allerdings strenggenommen: gerade noch so. 1994 kaufte Warner Music 49% der Anteile für eine damals spektakuläre Summer von 20 Millionen Dollar. Sogar Microsoft hatte damals Interesse an einem Kauf bekundet. Der Warner-Deal hat bis heute Bestand.
Alte Held:innen und junge Signings
Wer ein paar Jahrzehnte lang Musikfan ist, weiß dass Nostalgie bis heute das beste Geschäft ist. Sub Pop haben zahlreiche Grunge-Meilensteine veröffentlicht und könnten bis ans Ende ihrer Tage als Katalog-Label existieren. Wenn man sich jedoch anschaut, was dieses Label in den letzten Jahren so veröffentlicht hat, merkt man schnell, dass man dort anscheinend gar nicht so Bock drauf hat, nur das große Erbe zu verwalten. Sie haben zwar viele alte Held:innen im Oeuvre – Mudhoney, J Mascis von Dinosaur Jr., The Shins, Fleet Foxes, METZ, die Riot-Grrrl-Vorkämpferinnen L7, Low, Tad, Mark Lanegan, Quasi – haben darüber hinaus aber ein erstaunlich breit aufgestelltes Artist Roster. Mit Shabbaz Palaces und .clipping gibt es experimentellen HipHop, man hat Kritiker:innen-Lieblinge wie Beach House, Weyes Blood, Iron & Wine, Marika Hackmann, Father John Misty, setzte Impulse mit Alben von Postal Service, hat mit der Preservation Hall Jazz Band und Moor Mother Raum für traditionellen und experimentellen Jazz, featured mit Orville Peck queeren Country, mit Zeal & Ardor härtere Gangarten und veröffentlichte die Musik zu Serien wie „Rick & Morty,“ „Bob’s Burger“ oder „Flight Of The Conchords“. Und dann wäre da noch die jüngste Garde im Artist Roster, das in diesem Punk viel auf Musikerinnen setzt: Greta Klines Band Frankie Cosmos, die Indie-J-Pop-Punk-Künstlerinnen CHAI, Ex-Goat-Girl Naima Bock, die brasilianischen Tropicalismo mit 70er-Folk verbindet, die in Athen lebende Songwriterin Σtella, TikTok-Star, Model, Schauspielerin und Sängerin Suki Waterhouse oder die junge Songwriterin Hannah Jadagu, die ihre Debüt EP im Alter von 17 Jahren mit einem iPhone 7 aufnahm – und gleich bei Sub Pop gesignt wurde. Was mit Songs wie diesem kein Wunder ist:
„Schau mal im Sub Pop-Büro vorbei, falls du den Move machst.“
Als ich im November beim M For Montreal Festival in Kanada eingeladen wurde, hatte ich die Chance mit der aktuellen Chefin von Sub Pop zu sprechen: CEO Megan Jasper. Und es gibt keine bessere, um über Vergangenheit und Gegenwart des Labels zu sprechen. Denn Megan hat schon die wilde Phase in den 90ern live mitbekommen. 1989 tourte sie mit Dinosaur Jr. durch die Staaten, verkauften Merch bei ihnen und machte einen folgenschweren Halt in Seattle. Dort spielte die Band mit den Sub Pop-Acts Screaming Trees und Tad im Vorprogramm in der Central Tavern. Megan spürte eine besonderen Vibe in der Stadt und fragte nach dem Gig die beiden Labelbosse Bruce und Jonathan aus, wie es sei, in Seattle zu leben. Die sagten zum Schluss: „Schau mal im Büro vorbei, falls du den Move machst.“

Wenige Monate später machte sie genau das, wurde Praktikantin – und blieb (mit einzelnen Pausen) über die Jahre. Megan kennt die Firma und die Seattle-Szene also wie ihre Jeanswestentasche und führt die Firma seit 2016 als CEO. Bis heute unvergessen ist ihr Input für das „Lexicon Of Grunge“. Als inmitten des Hypes um Nirvana und Co. die New York Times ein „Lexikon“ für den Hype zusammenstellen wollte, verbanden die Gründer Megan mit dem Redakteur – und Megan improvisierte. Eine sehr amüsante und entlarvende Anekdote, die man hier noch einmal anschauen kann:
„Ich fühlte mich angekommen – als hätte ich meine Leute gefunden.“
Megan spürte schon an ihren ersten Arbeitstagen das, was auch die Musik für mich transportierte: „Ich fühlte mich angekommen – als hätte ich meine Leute gefunden. Alle in diesem Büro waren so individuell und unverstellt. Damals hatte Sub Pop zum ersten Mal diese Shirts gedruckt, auf denen „Loser“ steht und viele trugen es bei der Arbeit. Nicht, weil sie sich als Verlierer fühlten, sondern eher als Außenseiter. Viele von uns trafen auf Unverständnis in ihren Familien, wenn man Musik machte, oder mit Bands reiste oder Musik veröffentlichen wollte. In diesem Büro konnten sie also sie selbst sein. Das habe ich gleich gemerkt. Ich wurde dermaßen herzlich aufgenommen, dass ich mich sofort wohlfühlte. Und ich erinnere mich an diese wilde, kreative Energie des Ortes. Er war etwas Besonderes. Außerdem wusste ich schon damals, dass jeder junge Mensch in Seattle zu der Zeit nur zu gerne den Job gehabt hätte, den ich bekommen habe.“
„Selbst Nirvana waren, als sie damals zu uns kamen, eine kleine aus Aberdeen zugezogene Baby-Band.“
Der erste kommerzielle Erfolg des Grunge und des Labels war das Debütalbum von Mudhoney. „Superfuzz Bigmuff“ hieß es und hatte 1988 ziemlich eingeschlagen. Die beiden Sub Pop-Gründer sagten damals im Scherz, das Labelbüro sei „the house that Mudhoney built“. Megan erklärte mir die Hintergründe so: „Die Gründer Bruce (Pavitt) und Jonathan (Poneman) haben einfach deutlich gemacht, dass wir viele Dinge tun können, weil es Mudhoney gibt. Wir sollten ihnen deshalb jeden Wunsch erfüllen. Nicht, dass sie gross welche gehabt hätten. Mark (Armer) und Steve (Turner) von der Band waren die bescheidensten und nettesten Menschen around. Aber so war es eben: Selbst Nirvana waren, als sie damals zu uns kamen, eine kleine aus Aberdeen zugezogene Baby-Band. Wir liebten sie, deshalb haben wir sie gesignt, aber niemand hätte damals geahnt, dass ihr Erfolg solche Ausmaße annehmen würde.“ Ich liebe ja polemische Fragen, deshalb fragte ich Megan einfach mal: Ist es wirklich so, dass man das Geld, dass Nirvana noch immer in die Kassen spült, jetzt auf junge Acts schmeißt? Da lacht sie laut auf und meint: „Irgendwie schon. Aber so würden wir das nie sagen. Es ist eher so: Wenn wir ein Album haben, das wirklich, wirklich gut läuft, wissen wir, dass es uns ermöglicht, einen Teil der Erlöse in jüngere Acts zu stecken. Seien es die alten Klassiker und Dauerbrenner oder Bands wie Beach House, die ein großes Following haben. Es ist so ein Geschenk, diese Artists und Alben zu haben, um nachrückende Talente zu unterstützen. Wobei wir natürlich hoffen, dass alle groß werden und wachsen können.“
Das Artist Roster sein nun mal die beste Visitenkarte eines Labels meint Megan. Und sagt: „Unter unseren Kund:innen gibt es sicher viele, die vor allem Tad, Mudhoney oder Mark Lanegan lieben – und moderne Sachen nicht mehr im Blick haben. Es gibt aber ebenso Menschen, die sich freuen, wenn sie Einflüsse ihrer alten Held:innen in der Musik der Jungen finden. Und wir merken auch, dass viele Kids sich für uns als Label interessieren und Acts aus allen Generationen entdecken. Ich liebe das. Ich sehe die Sache so: Die Identität des Labels Sup Pop ist sein Artist Roster. Und da passiert eben vieles: junge Songwriter:innen, Avantgarde HipHop wie Shabbaz Palaces oder Clipping, richtig guter Gitarrenlärm wie METZ. Übrigens ist das meistverkaufte T-Shirt in unserem Ladengeschäft in Seattle nicht ein Nirvana-Motiv – sondern das Shirt mit unserem Label-Logo. Ich liebe es, dass wir – durch unsere Vergangenheit aber auch durch unsere aktuellen Signings – dieses Standing haben.“
Wie würde Kurt Cobain das Label heute finden?
Ob sie sich dabei manchmal fragen, wie Kurt Cobain einen neuen Act gefunden hätte? Darauf meint Megan: „Das ist eine faszinierende Frage, die komischerweise noch keiner gestellt hat, glaube ich. Verneinen muss ich es trotzdem. In Sachen A&R-Arbeit ist es bei uns so, dass wir eine bestimmte Gruppe haben, die darüber berät. Das ist ein wenig anders als bei anderen Labels, wo das in weniger Händen liegt. Wir haben eine Gruppe, ein Team von etwa acht Leuten. Wir sitzen jede Woche in einem Meeting zusammen und sprechen über neue Interessenten oder Künstler:innen, mit denen wir gerne zusammenarbeiten würden. Wir denken nie laut darüber nach, ob sich alte oder ehemalige Künstler:innen stolz fühlen würden, aber ich glaube schon, dass wir das im Stillen hoffen. Im nächsten Schritt hoffen wir dann, dass unsere Marketing- und Vertriebsleute auch etwas in diesen Acts sehen. Dennoch: Wir sind allesamt weiterhin Musikfreaks – genauso wie es Kurt, oder zum Beispiel auch Mark Lanegan waren. Die kamen immer mit obskuren, grossartigen Sachen an. Deshalb glaube ich schon, dass sie vieles von dem mögen würden, was wir veröffentlichen.“
Eine Begegnung mit Hannah Jadagu – eine der jüngsten Künstlerinnen bei Sub Pop
Ein kleiner Zeitsprung zu einem Treffen im letzten Sommer auf dem Roskilde Festival. Dort spielte die tolle aus Dallas, Texas stammende Songwriterin Hannah Jadagu, deren EP „What Is Going On?“ ein treuer Begleiter in der seltsamen Pandemie-Zeit für mich war. Ihr melancholischer, wie melodischer Bedroom-Pop klingt aber nur vordergründig lieblich. Der Song „My Bones“, der die EP eröffnet, handelt zum Beispiel von Gewalt gegen Schwarze Frauen. Sie sagt mir bei unserem Gespräch auf dem Festival: „Angesichts der zunehmenden Medienberichterstattung über das Verschwinden und die Ermordung schwarzer Frauen und der mangelnden Fürsorge für Schwarze Frauen im Allgemeinen, sowohl in diesem Land als auch in der Welt, wollte ich ihnen einen Song widmen“. Sie habe den Text kurz gehalten und geschrieben „You could take my bones and place them home, they won’t find out“, weil sie glaube, dass diese Worte genug über die Situation aussagen.
Als wir uns wenige Stunden nach ihrem Roskilde-Gig treffen, ist sie sichtlich happy, nun endlich ihre Musik live spielen zu können. „Als ich gesignt wurde, so mitten in der Pandemie, war ich an einem Punkt, wo ich nur alleine, in meinem Zimmer, Musik spielte. Das jetzt vor Menschen zu tun, die meine Lieder sogar kennen ist surreal. Und sehr schön.“ Auch wenn ihre Debüt-EP „What’s Going On“ bereits sehr professionell klingt, wurde sie – komplett, also wirklich komplett – auf einem iPhone 7 mit der App GarageBand eingespielt. „Ich habe einen TED-Talk von Produzent Steve Lacey gesehen, in dem er erzählte, wie er einen Song so aufgenommen hatte.“ Also tat sie es ihm gleich. Verband ihre Gitarre mit dem Phone, nutzte die digitalen Drums und Synths der App, kaufte sich ein Mikro und merkte dann, dass ihre Stimme im Mic des Kopfhörers spannender klang. „Ich nutzte einfach die beschränkten Möglichkeiten, die ich hatte. Ich konnte mir noch keinen Laptop leisten, war 16 oder 17, hatte meinen ersten Job, aber konnte mir noch nicht so viel leisten.“
Hannah Jadagu: „Es ist einfach so cool, eine Platte bei Sub Pop draußen zu haben.“
Kurz nach der letzten Aufnahme sei das iPhone dann schließlich durchgebrannt. Der A&R von Sub Pop meldete sich auch zu dieser Zeit: Er hatte Hannahs früher Soundcloud-Aufnahmen gehört und war begeistert. „Er hat sich gemeldet, als ich gerade aus der High School raus war, das muss so im Sommer 2020 gewesen sein. Bis dahin gab es nur zwei Songs von mir auf den offiziellen Streaming-Plattformen und eben meinen Soundcloud-Kram. Er sagte mir: ‚Ich arbeite bei einem Label namens Sub Pop. Wir lieben deine Musik. Wenn du jemals mit uns zusammenarbeiten willst, sag Bescheid‘. Mehr nicht.“
Hannah konnte den Namen erst nicht ganz einordnen und machte einen kleinen Google-Check. „Ich dachte nur: „Oh! Beach House. Nirvana. Father John Misty. Die liebte ich.“ Trotzdem habe sie sich ein wenig Zeit gelassen. „Wir haben einfach lose den Kontakt gehalten und der A&R wusste, dass ich auf eine Uni gehe, in der ich auch Kurse über das Musikbusiness belegen konnte. Er sagte mir: Wenn du Fragen hast: Fire away!‘“ So sei der A&R zu einer Art Mentor geworden – schon bevor sie beschloss, bei Sub Pop zu signen. „Als ich dann das Team traf, war die Sache für mich klar.“ Sub Pop sorgte auch dafür, dass die EP auf den letzten Metern noch einmal ein Stückweit veredelt wurde: Das Mastering der von Hannah produzierten EP übernahm Dave Cooley, der zum Beispiel bei „Hurry Up, We’re Dreaming“ von M83 oder beim Paramore-Album „After Laughter“ an den Reglern saß. Interessant ist, dass mir Hannah schon damals einen Satz sagte, den auch Megan Jasper so ähnlich nutze: „Als ich das Team von Sub Pop kennenlernte, dachte ich irgendwie, ich sei zur richtigen Zeit bei den richtigen Leuten. Ich fühlte mich angekommen.“ In einer Live-Session in Seattle sagte sie später: „Es ist einfach so cool, eine Platte auf Sub Pop draußen zu haben.“
Nostalgie ist eben nicht alles
Ich laufe gerade sehr gerne als Werbefläche für ein Label aus Seattle durch die Gegend. Trage das T-Shirt von ihnen, habe einen Sub Pop Button am Kragen meiner Jacke. Weil dieses Label viele Alben veröffentlicht hat, die einen Platz in meinem Herzen haben. Weil es Musikgeschichte geschrieben hat – ein Kapitel namens „Grunge“, das mir ebenfalls sehr viel bedeutet. Aber ich feiere es besonders, weil man bei Sub Pop eben nicht die Nostalgie-Welle reitet, sondern zeigt, wie man alte Held:innen und junge Talente zusammenbringen kann. Wie die Alten die Jungen inspirieren – und umgekehrt. Wie man neue Musik unter das Dach eines Traditionshauses stellt, dessen Label-Logo eben auch ein Qualitätssiegel ist. Und weil Sub Pop mit seinem Roster zeigt, dass Indie eben nicht überwiegend weiß und männlich geprägt sein muss.
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