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Chicken Terror und „Go Pro“: Marsimoto meldet sich zurück

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Im Jahr 2017 veröffentlichte Marteria sein Album “Roswell”. Mit seiner tiefen Stimme, Wortwitz und einer feinen Beobachtungsgabe behandelt er darauf politische und gesellschaftlichen Spannungen, ohne allerdings den Zeigefinger zu heben. Marterias Kritik versteckt sich im sanften Mantel des Pop und in der großen Alien-Thematik des Albums („Aus Area 51 wird Marteria 51, aus Roswell wird Rostock“). Ohne seinen pöbelnden, grünen Freund Marsimoto kommt der Rostocker allerdings nicht aus: Seit 2006 kennt man sowohl Marteria als auch sein Alter-Ego Marsimoto – die Alben beider Protagonisten sind immer im Wechsel erschienen. Nachdem Marsimoto zuletzt schon in und bei der vergangenen „Roswell“-Tournee ein bis dato unbekannter Song gespielt wurde, ist es nun soweit: Marsimoto ist mit neuer Musik zurück und präsentiert in gewohnt kritisch-ironischer Weise „Chicken Terror“. Pünktlich zu Ostern mutmaßt Marsimoto in der zynischen Comeback-Single, dass sich das Federvieh womöglich gegen die Menschheit verschwören könnte – Gründe gäbe es dafür nämlich genug („Wieso steht ein Massenmörder vorne auf dem Werder Bremen Trikot?“).

Marsimoto – Chicken Terror

Nur einen Tag nach „Chicken Terror“ folgte auch gleich schon die nächste neue Single: Marsi widmet sich darin der Liebe zur Go Pro-Kamera und versetzt uns mit dem Refrain einige Jahre zurück, als es durch die Clubs hallte: Wie ernst man „Go Pro“ dabei nehmen kann ist fraglich: Im Video wird Marsimoto nämlich von Paul Ripke verkörpert, außerdem erschien der Track am 1. April. Hitpotenzial hat der Song trotzdem und vielleicht darf man sich in naher Zukunft sogar auch auf mehr neues Marsimoto-Material freuen.

Marsimoto – Go Pro

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