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Mia Morgan ist allein „Mitten in den Massen“

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Seit der Veröffentlichung von „Waveboy“ ist Mia Morgan fester Bestandteil des deutschen Indie-Pop-Inventars. Ihr Sound wird dabei oft als „Gruftpop” bezeichnet, so lautet auch der Name ihrer ersten EP, die 2019 erschien. Erst drei Jahre später legte sie mit „Fleisch” nach und veröffentlichte ihr Debütalbum. Die Songs darauf sind eben so, wie sich Mia Morgan auch im Internet und im wahren Leben zeigt: feministisch, sexpositiv und empowernd. 

Mit „Wiedergänger“ veröffentlichte die Singer-Songwriterin im Juni dieses Jahres dann den ersten Song nach ihrem Debütalbum-Release. Doch statt einen Neuanfang einzuläuten, bereitete uns „Wiedergänger“ darauf vor, Abschied zu nehmen. Auf Instagram schreibt Mia: „Ich bin mehr als aufgeregt, denn nachdem ich mit Wiedergänger ein Kapitel geschlossen habe, öffne ich mit Mitten in den Massen heute Nacht ein neues.“

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Kapitel 2, Seite 1

„Mitten in den Massen“ heißt die neue Single von Mia Morgan und erzählt von der Einsamkeit in der Großstadt. „Immer wenn es Nacht wird, holt es mich ein / Mitten in den Massen bin ich allein / Tausende Gesichter nirgendwo deins / Ich hab‘ kein zuhaus, wenn du nicht bleibst“, singt Mia Morgen im Refrain und zählt die Tage bis ihre große Liebe wieder zurück ist. Gefühle von Heimweh, Anonymität und Einsamkeit zwischen Millionen von Leuten sowie der Struggle mit einer Fernbeziehung bestimmen die Lyrics von „Mitten in den Massen“. Sie machen die Single gerade deshalb so nachvollziehbar für alle, die wegen ihres Studiums oder der Ausbildung auch in die Großstadt gezogen sind. 

Mit seinem schillernden New Wave Soundgerüst aus 80er-Jahre Synth und einer eingängigen Melodie fügt sich „Mitten in den Massen“ zwar in Mias bisherige Diskografie ein, kommt jedoch gerade in der Hook wesentlich brachialer um die Ecke. Eine Seite, die der Musikerin wirklich gut zu Gesicht steht und dem Song und den darin besungenen Gefühlen den nötigen Nachdruck verleiht. Ergänzt wird die Single durch ein Musikvideo von Stefanie Schmid Rincon, in dem Mia dem Gefühl des Alleinseins zwischen U-Bahnhof- und WG-Zimmer-Romantik Ausdruck verleiht.

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