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Mit Tua und „Herr Aber Aber“ auf der Flucht vor der Realität

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Dass Tua seit der Ankündigung seines neuen Albums „Eden“ nicht nur seine Visuals, sondern auch seinen Sound in Farbe getaucht hat, wird Single um Single immer deutlicher. Der neueste Farbklecks in seiner Diskografie heißt „Herr Aber Aber“ und ähnlich tropisch wie die Palmen auf dem Cover seiner neuen Single kommt auch der Sound des Tracks daher.

Geschmackvoll bedient sich Tua hier an einem rhythmischen Breakbeat, wie aus einem 90s Trip-Hop-Stück entnommen, so dass das Instrumental von „Herr Aber Aber“ vor allem durch seine Percussions charakterisiert wird. Gleichzeitig klingen hier und da die vertrackten Anleihen von R&B oder halligen Dub-Sounds durch, die durch den Einsatz diverser Effekte verschärft werden. Zeitweise versetzten uns diese Effekte sowie die unterdrückten Backing-Vocals von Tua fast schon in eine Art verträumte Unterwasserwelt. Der Künstler selbst sagt, für ihn fühle sich der Song dagegen nach einer Autofahrt in Santa Cruz an, wenn man dort die Autobahn runterfährt, am Horizont plötzlich das Meer auftaucht und sich am Straßenrand die Palmen aneinanderreihen.

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Wer ist Herr Aber Aber?

Inhaltlich stellt uns Tua in seiner neuen Single den titelgebenden Herr Aber Aber vor – eine Person, die bestimmt jede:r von uns schon einmal getroffen hat. Und auch der Interpret selbst scheint mit dieser Art von Person einen Hassliebe zu verbinden. Auf Instagram verrät er: „Er [Herr Aber Aber] lässt sich wenig sagen und gleitet durchs Leben, ohne Rücksicht auf Verluste. Souverän, als hätte er eine geheime Formel oder einen Schleichweg am echten Leben vorbei gefunden. Der Wind ist sein Element.“

Tua weigerte sich schon sein Leben lang, die Realität so zu akzeptieren, wie sie ist. Und genau in diesem Punkt gleicht er „Herr Aber Aber“. „Er hat grandiose Träume und all die Leute, auf die er durchaus anziehend wirkt, sind Statisten in seiner großen Geschichte. Nie endender Sommer, Überlegenheit, hinter jedem Aber noch ein Aber. Ich persönlich hasse dich und liebe dich trotzdem und verstehe dich auch nach all der Zeit noch immer nicht, Herr Aber Aber.“

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