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Videopremiere: Keine Lehrer, keine Chefs – Momo Mercedes ist jetzt sein eigener „Boss“

Posted in: PremierenFeatures
Tagged: Momo Mercedes

Wie viele Erfolgsstories fangen wohl mit einem Lehrer an, der dem Protagonisten einbläuen will, dass aus ihm nichts werden wird? Zu faul, zu unkonzentriert, zu hyperaktiv. Wenn dann noch der buchstäbliche Job als Tellerwäscher kommt, muss der Aufstieg zum Millionär ja die nächste Folge sein! Ganz so weit ist Momo Mercedes vielleicht noch nicht, aber von Lehrern und Chefs muss er sich definitiv nichts mehr vorhalten lassen. Denn inzwischen weiß der Rap-Newcomer: Er war nie faul oder untalentiert, er hatte nur die falschen Talente für das genormte System. Was er wirklich kann, ist Musik und das beweist er im neuen Video zu „Boss“.

Momo Mercedes – Boss

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Inspiration für Momos neuen Song sind natürlich die eigene Vergangenheit aber auch große Wortpoeten wie Kendrick Lamar. Nach dessen Vorbild begibt sich der Rapper ins Zwiegespräch mit sich selbst, vor dem monumentalen Sowjet-Denkmal in Berlin. Ein Hintergrund, so majestätisch wie ruhig, der den Fokus gänzlich auf Momo Mercedes und seinen eingeblendeten Lyrics hält. Geschnitten hat der Rapper sein Video übrigens selbst, die Filmaufnahmen kommen von seinem Homie Nuri Oh. Dazu erzuegt der klimpernde Trap-Beat die passende Atmosphäre für den Triumph, den Momo abfeiert: „Geh zum Amt, geh zu Chefs von alten Jobs/ Sag, was hab ich gesagt, ich bin jetzt der Boss“. Dabei spürt man die Zufriedenheit, das positive Grundgefühl, statt Groll über den Struggle der Vergangenheit. Der Rapper erzählt natürlich von den eigenen Erlebnissen, motiviert dabei aber auch den Hörer es ihm gleich zu tun: Mit Beständigkeit, Leidenschaft und innerer Ruhe zum Erfolg.

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