Montreal im Videointerview: Neue EP „Mit Fremden Federn“, 17 Jahre Bandgeschichte und Erfolgsdruck
Auch wenn die Pandemie und der damit verbundene Lockdown für die meisten wohl eher negative Folgen mit sich brachte, hatte Corona doch einen positiven Effekt: mehr Zeit. Während einige KünstlerInnen in sozialer Isolation ihre Leidenschaft fürs Puzzeln entdeckten oder fleißig Cover-Songs in den sozialen Netzwerken verbreiteten, bot sich für die Mitglieder der Punk-Rock-Gruppe Montreal endlich die Chance, ihre langjährige Vorstellung einer Cover-EP umzusetzen. „Die Idee haben wir schon seit zwei, drei Jahren. (…) Das ist immer so ein bisschen weiter nach vorne geschoben worden, weil einfach keine Zeit da war. (…) Durch diese unfreiwillige Konzertlücke haben wir dann gleich die Situation genutzt und sind direkt ins Studio gegangen.“ Das entstandene Tape ist dabei also nicht das Ergebnis von Ideenlosigkeit, sondern eine reine Herzensangelegenheit.
Montreal – Episoden
Dass die am 11. September veröffentlichte Platte aufgrund ihrer sieben Vorgänger einem gewissen Erfolgsdruck ausgesetzt sein, vereint Frontmann Hirsch, gibt aber auch zu, dass er in der Vergangenheit das ein oder andere Mal Furcht vor Schreibblockaden hatte: „Ich hatte nach der ersten Platte sofort schon die Angst und die Befürchtung, dass alles gesagt ist. Wir haben dreizehn Lieder und das sind alle Themen, die es gibt. Wie sollen wir jemals wieder ein Album vollkriegen?“Im Videointerview mit uns erzählt Frontmann Hirsch nicht nur mehr über den Entstehungsprozess der „Mit Fremden Federn“ EP unter Corona-Bedingungen, sondern auch von der ersten Streaming-Konzert-Erfahrung der Band im März 2020 und dem typischen „Montreal-Sound“.
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