Andrew Paley erfindet seinen Singer-Songwriter-Sound mit 80er-Anleihen neu
Einerseits Frontmann der Post-Punk Band The Static Age, andererseits genreüberschreitender Solo-Künstler – das ist Andrew Paley aus Chicago. Ihn an dieser Stelle als klassischen Newcomer zu bezeichnen, würde seiner bereits seit fast 20 Jahren andauernde Karriere in keinstem Falle gerecht werden. Dennoch steht derzeit durchaus das Stichwort „Neuerfindung“ im Raum. Doch von Anfang an. Als Paley 2002 mit Basspieler Adam Meilleur die Band The Static Age gründete, brachte er erstmals seine musikalische Karriere ins Rollen. Obwohl sich der Bandname von dem lange unveröffentlichten Misfits Album ableitet, bestätigt sich die naheliegende Vermutung einer musikalischen Ähnlichkeit nicht gänzlich. The Static Age orientieren sich soundtechnisch zwar mehr an Bands wie Joy Division, schaffen es aber, eine gewisse Leichtigkeit in ihre Songs einzuweben. Bis heute veröffentlichte die Post-Punk-Band vier Studioalben und tourte mehrmals durch die USA und ganz Europa.
The Static Age – Vertigo
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Doch seit ein paar Jahren verfolgt Frontmann Andrew Paley seine eigene musikalische Mission: spätestens als 2016 Paleys erstes Soloalbum veröffentlicht wurde, war klar, dass der New Yorker dabei ist, sich mehr und mehr von seiner Band zu emanzipieren. Der Aufbau seines eigenständigen Gesamtwerkes begann mit dem Debütalbum „Sirens“. Ein Album, auf dem fast durchgehend die Klänge einer Akustikgitarre und die Stimme des Singer-Songwriters zu hören sind. Ab und zu mischen sich zwar die ersten Experimente mit sphärischen Synth Sounds dazwischen, aber die Kunst des Genrebrechens wird definitiv auf dem Nachfolge-Album weiterverfolgt. In diesem Frühjahr wird das zweite Album „Scattered Light“ das Licht der Welt erblicken. Die bereits veröffentlichte Single „One Match Fire“ setzt hier schon ganz andere Maßstäbe als erwartet. Schnell kristallisiert sich heraus, dass Paley beim Schreiben des Songs mit 80s-Sounds liebäugelte und diese auch erfolgreich in die neue Single integrierte.
Andrew Paley – One Match Fire
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Während die Deutschlandtour bereits angekündigt ist, verleiht Paley eigenen Angaben zufolge dem Album noch den letzten musikalischen Feinschliff. Was wohl der Grund sein dürfte, warum das Release-Datum bisher noch nicht genauer bekannt ist. Dennoch zeigen die Songs „Caroline“ und besonders „One Match Fire“, wie Paleys Aufslug in elektronischere Gefilde wirken kann.
Andrew Pailey auf Tour mit HÅN:
23.3.20 Willwerscheid – Auszeit – Eifel 25.3.20 Darmstadt – Zucker 26.3.20 Offenbach – Hafen 2 27.3.20 Haren – Kulturschiff 28.3.20 Berlin – Privatclub 29.3.20 Kassel – Dock 4
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