Beabadoobee tauscht Schlafzimmer gegen Weltall
Allein beim EP-Titel „„Space Cadet“ könnte man vermuten, dass Beas Songtexte Themen behandeln, die nicht von dieser Welt sind. Entgegen jenen vorschnellen Vermutungen aber, liefert die 19-jährige vorrangig Hits, denen heute eine ganze Generation den Stempel „#relatable“ aufsetzen kann. Das ganze wird untermalt von grungigen Sounds und einer „Cool Girl“- Attitüde, die stark an den Soundtrack einer 90s-Coming-Of-Age-Hollywood-Produktion erinnert. Egal, ob Liedtexte über die Flucht vor ihren negativen Gedanken ins „outer space“, ihre Hommage an eine unbekannte Bassistin, mit der Bea am liebsten durchs All schweben würde, oder (… der dritte angeführte Song macht als Beweis für die „Space-Thematik“ nicht so richtig Sinn) das Thema Space ist nicht nur Titel, viel mehr auch inhaltliches Konzept geworden.
beabadoobee – She Plays Bass
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Besonders sticht der Song „I Wish I Was Stephen Malkmus“ hervor. Eben jener ist nicht nur eine Lobeshymne an den früheren Pavement-Sänger Stephen Malkmus, sondern handelt auch von einem Übergang in eine neue Lebensphase. Das Ganze setzt Beabadoobee wunderbar im dazugehörigen Musikvideo um, DIY Sci-Fi Style. Wie es sich für eine dramatische Inszenierung mit Weltall-Bezug gehört, wird Bea von Aliens entführt und die blauhaarige Protagonistin beginnt ein neues, spannenderes Leben weit weg von ihrem erdlichen Schlafzimmer, in dem genannte Phantasien zu Songs werden.
Beabadoobee – I Wish I Was Stephen Malkmus
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