Binho macht Rap für den Mobb
ZNK. Drei Buchstaben, die OG Keemo erstmals 2017 mit seinen ersten Releases auf die Karte setzte. Damals konnte noch niemand erahnen, was genau sich hinter Keemos mysteriösem Zonkeymobb aus Mannheim verbirgt und selbst jetzt setzt sich das Bild nur langsam zusammen. Aber inzwischen ist OG Keemo ein gefeiertes Gesicht im Deutschrap, genau so wie sein Produzent und Partner in Crime Funkvater Frank und auch Lukees konnte sich einen Namen machen. Zeit für den nächsten ZNK-Member ins Spotlight zu treten: Binho. Schon vor einem Jahr hat Binho mit ersten Singles auf sich aufmerksam gemacht. Der erste Release des Mannheimers lässt sich auf den März 2018 zurück datieren. Für das Musikvideo zu “Keine Zeit” versammelt er die Zonkeymobb-Kollegen OG Keemo und Funkvater Frank in seiner Karre, Znkmo ist für den sample-lastigen Beat verantwortlich. Binho zeigt seine Liebe für die Alte Schule, mit Lines in denen die Straßen Mannheims auf sprachliche Gewandheit treffen.
Binho – Keine Zeit
Einige Musikvideos später können wir Binhos Sound noch besser einschätzen. Inzwischen ist klar, dasss natürlich auch Funkvater Frank an der Produktion mitmischt und dass Boom-Bap nicht alles ist, was Binho auf dem Kasten hat. Im Video zu “Fuckhead” entlädt er seine geballte Frustration auf einem bassigen 808-Beat – und bringt trotzdem noch komplexe, hungrige Flows unter. Egal ob im Kellerloch oder auf einem Autodach, Binho predigt für seinen Sturmmasken-Mob aus der Trap-Bibel.
Binho – Fuckhead
Stichwort Trap-Bibel: Das Buch aus dem “Fuckhead”-Video ziert das Cover von Binhos erstem Mixtape. “Segen oder Fluch” wird es heißen und auf sieben Anspielstationen schon bekannte und neue Tracks vereinen. Ob G-Funk wie auf “190er” oder psychedelisch Laid-Back wie auf dem titelgebenden Closer “Segen oder Fluch” – Binho zeigt schon mit dem ersten Release, dass wir vom Mannheimer Zonkeymobb in Zukunft noch einiges erwarten können.
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