Powfu wird zum Vorreiter des emotionalen Lo-Fi HipHop
Powfu heißt eigentlich Isaiah Fabers, kommt aus Kanada und sorgte in den letzten Monaten dafür, dass Lo-Fi HipHop immer mehr seine Daseinsberechtigung in der breiten Musiklandschaft bekommt. Angefangen hat alles, als der 21-jährige kanadische Rapper noch als Schüler im Keller seines Elternhauses die ersten Tracks in Eigenregie aufnahm und auf Soundcloud veröffentlichte. Als das Musikmachen schnell zum Hobby Nummer Eins wurde, schnappte er sich das Mikrofon seines Vaters, der Mitglied der Punk-Rock Band Faber Drive ist, investierte in einen neuen Laptop und werkelte ab diesem Zeitpunkt daran, seinen eigenen Sound zu finden und zu perfektionieren. Mittlerweile ist ihm dies gelungen, denn was Powfu auszeichnet, ist sein weicher Lo-Fi Sound, den er mit emotional aufgeladenen, melancholischen Texten versieht. Besonders mit seinem neuesten Streich „Im used to it“ kommt Powfu’s Know-How wieder zur Geltung, denn hier wird die klassische „Outcast-Story“ ins Coming of Age-Gewand gepackt. Sehnsüchtige Lyrics gehen mit sphärischen Synth-Sounds einher, wodurch Powfu’s charakteristische Musik-Ästhetik direkt hervorsticht.
Powfu – im used to it
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Während viele KünstlerInnen andere MusikerInnen als ihre Inspirationsquellen aufzählen, lässt Powfu die Emotionen aus Filmen, insbesondere romantische Nicolas Sparks-Streifen, oder die eigenen Liebesbeziehungen in seine Songs einfließen. So auch bei „death bed (coffee for your head)“. Es fing alles an, als Powfu eines Tages auf Soundcloud über ein Sample des Songs „Coffee“ vonn der Bedroom-Pop Sängerin Beabadoobe stolperte. Die naheliegendste Interpretation des Songtextes, dass die Sängerin ihrem Partner morgens Kaffee kocht, wird vom Kanadier direkt umgemünzt. Für den neuen dramatischen Plottwist wird der Nicolas Sparks-Film „The Notebook“ zu Rate gezogen und auf einmal liegt der imaginäre Partner im Sterben. Die Geschichte wird von Powfu erzählt, der rund um das Beabadoobee-Sample seine eigenen Rap-Parts aufbaut, in die Rolle des Sterbenden schlüpft und die neue Story mit einer beeindruckenden Eindringlichkeit erzählt.
Powfu feat. beabadoobee – death bed (coffee for your head)
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