Symba gibt Berlin einen neuen Sound
Ende der 1990er-Jahre war der berüchtigte Royal Bunker in Kreuzberg so etwas wie der Geburtsort für den Berliner Rap, der die Szene in den folgenden Jahren dominieren sollte. Das Berlin von heute ist ein anderes – neben etablierten Künstlern sind es gerade spannende Crews wie BHZ oder Rapkreation, die immer wieder Aufmerksamkeit erregen. Zur dieser Liste kann man seit kurzem noch einen neuen Name hinzufügen: Symba. Der Newcomer hat wie aus dem Nichts im Juni diesen Jahres seinen ersten Track „PS2“ veröffentlicht. Statt im Royalbunker liegen die Einflüsse hier hörbar Übersee: Der Beat klimpert in Zaytoven-Manier, Symba liefert den passenden Migos-Triplet-Flow. Trotzdem ist er authentisch in der Hauptstadt verankert, lässt amerikanisches Trap-Vokabular auf Kreuzberger Köfte treffen und gibt im rohen Street-Video eigenwillige Tanzmoves zum Besten.
Symba – PS2
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Der nächste Song „Maxi King“ erschien erst vor wenigen Tagen – natürlich wieder mit Street-Video. Diesmal lässt Symba das melodische Klimperklavier links liegen, stattdessen gibt es Cowbells straight outta Memphis. Viel mehr braucht es auch gar nicht, denn wie in „PS2“ ist das größte Instrument immer noch Symbas eigene Stimme, die aus Satz-Fetzen ein spannendes Gesamtbild zwischen Kinder Maxi King und Darknet-Waffen zusammenfügt.
Symba – Maxi King
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Viel mehr als diese zwei Videos gibt es von Symba bisher nicht, über alles zukünftige können wir nur spekulieren. Er ist nicht der erste, der in Deutschland Trap nach dem amerikanischen Vorbild macht. Der große Unterschied: Symba lebt diesen Sound, anstatt ihn nur nachzuahmen und füllt den Klang von Atlanta mit eigenen Bildern aus dem Herzen Berlins.
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