Velvet Negroni macht RnB der hypnotisiert
Velvet Negroni, der mit bürgerlichem Namen Jeremy Nutzman heißt, ist in einem Vorort von Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota aufgewachsen. Früh lernte er durch seine streng christliche Adoptivfamilie vor allem klassische Auswüchse der Kunst zu schätzen. Jeremy wird als Konzertpianist ausgebildet und bekommt Unterricht in Eiskunstlauf. Als er jedoch als Gitarrist einer Band beginnt, mit der Popkultur anzubandeln, ist er schnell auf sich selbst gestellt. Jahrelang schläft er auf der Couch von Freunden und tritt nebenbei unter verschiedenen Künstlernamen auf, fühlt sich aber nie wirklich zugehörig. Erst 2016 kreiert Jeremy sein Alter Ego Velvet Negroni und erfindet sich damit neu. Von da an macht er Musik auf die er stolz ist und findet dafür schnell Zuspruch. Im Jahr 2017 geht er mit niemand geringerem als Bon Iver auf Tour und veröffentlicht erste eigene Songs. Man möchte ab diesem Zeitpunkt fast davon ausgehen, Negroni hätte seinen Weg und Platz gefunden, alles nur noch eine Frage der Zeit. Stattdessen sollten aber weitere Rückschläge folgen. Einige Zeit im Krankenhaus später, fokussiert man sich 2019 wieder auf die Musik. Support für Tame Impala und ein Feature auf dem aktuellen Bon Iver Album sprechen für sich. Anfang der Woche erschien mit „Kurt Kobain“ ein Vorgeschmack auf Velvet Negronis Debütalbum „Neon Brown“. Auf diesem versucht der Newcomer seinen Platz im Leben zu finden. Die Mischung aus experimentellem RnB und seiner prägnanten, hypnotisierender Stimme transportiert die Zuhörer/innen in eine ganz eigene Welt.
Velvet Negrono – Kurt Kobain
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