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Winona Oak trifft mit träumerischem Elektro-Pop direkt ins Herz

Dicke, dunkle Haare umrahmen Winona Oaks Gesicht und in sanften, kriselnden Schwarz-Weiß Bildern schüttete die Newcomerin erstmals zu Beginn des letzten Jahres in ihrem Song „He don’t love me“ ihr Herz aus. Die Debüt-Single ist schwer und leicht zugleich: Schwer, durch die harten ehrlichen Worte und der Stimme, die aus dem tiefsten inneren der Sängerin kommt; leicht, wegen der sanften Elektro-Pop-Begleitung, dem feinen Beat und dem Akt der Befreiung, der mit der Erkenntnis eben dieser Worte kommt: „He don’t love me“ Winona Oak kommt aus Schweden. Schon früh nahm sie erste Musikstunden, lernte Geige und Klavier. Neben dem Reiten entwickelte sich Musik zu einer großen Leidenschaft von Winona und nach der Schule zog es sie in die schwedische Hauptstadt, um dort mit ihren selbstgeschriebenen Songs eine Musikkarriere zu beginnen. Kurz darauf verließ sie Stockholm allerdings schon wieder und nahm 2016 an einem Schreib-Wettbewerb des Labels „Neon Gold Records“ teil, den sie für sich entschied. Zunächst beteiligte sie sich als Schreiberin an einigen Songs, bis sie schließlich Ende 2018 an „Hope“ von The Chainsmokers mitarbeitete und als Featuregast selbst ins Scheinwerferlicht trat. Wenige Monate später erschien ihre Solo-Debütsingle „He don’t love me“.

Winona Oak – He Don’t Love Me

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In den Kommentarspalten des ersten Songs wird die Newcomerin oft mit Lana del Rey oder Marina verglichen und besonders wenn Winonas warmer Gesang von der ohnehin dumpfen Kopfstimme in ihre Bruststimme gleitet, scheint eben jener Vergleich treffend. Auch mit Seufzern, Hauchen, Murmeln und luftigen, hohen Vocals spielt Winona Oak und trotz dieser Ähnlichkeiten, kann man sich die Songs der Schwedin kaum von Lana del Rey oder einer anderen Interpretin vorstellen. Das liegt vor allem an ihrem besonderen Stil, der weniger nostalgisch ist, mit Elektro-Pop kokettiert und gleichzeitig Gefühle wie Liebeskummer äußerst authentisch vermittelt. Auch in ihrer zweiten Single „Break my broken Heart“ geht es um gebrochene Herzen. Wie schon zuvor widmet sich Winona nicht nur ihren Songs mit großer Liebe zum Detail, sondern tritt auch in den Videos mit einer einheitlichen Ästhetik auf. Von einem blutroten Schleier umgeben, versucht die Sängerin ihr Herz durch vielfältige Attacken zu zerstören. Die träumerische Aura des Debüts ist in „Break my broken Heart“ in den Hintergrund gerückt und die zarten Arpeggio’s der elektronischen Begleitung haben einen klaren Bezug zur aktuellen Musik. Auch die letzte Single „Let me know“ greift Strömungen der aktuellen Popmusik auf, ist um einiges schneller und besingt diesmal die schönen Seiten der Liebe.

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Mit erst einer Hand voll Songs hat Winona Oak ihr Talent und Gespür für große Melodien und hervorragende Pop-Musik unter Beweis gestellt. Am 10. Januar erscheint erscheint nun die Debüt-EP „Closure“. Besonders auf Grund ihrer Sensibilität für musikalische Entwicklungen und Zeitgeist, ihrer ganz eigenen Art zu Schreiben und ihrer samtigen Stimme gehört sie zu den spannendesten Künstlerinnen des noch jungen Jahres 2020.

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