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Newcomer Lou Asril veröffentlicht mit „Friek“ einen Lobgesang auf die Selbstbestimmung

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Tagged: Lou Asril

Ein schmaler, roter Lichtstreifen wandert über das Deck eines Parkhauses. Ein ebenso rotes, langes Band ist den drei TänzerInnen, die auf dem Dach stehen, um die Augen gelegt. So sind sie miteinander verbunden und bei den Bewegungen der anderen zucken sie leicht in Takt der Musik. In dem Musikvideo „Friek“ entführt uns Lou Asril in die nackten Betonwände einer Parkanlage, um sich von seinen Fesseln zu lösen. In einem Plädoyer für die Freiheit singt und rappt der Newcomer aus Österreicht gleichermaßen und lässt dazu karge Bilder sprechen, die durch nur vereinzelte Lichteffekte die graue Grundstimmung durchbrechen. 

Lou Asril – Friek

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Von seinem Handwerk versteht Lou Asril eine Menge: Aus jahrelangem Klavier-, Klassik- und Jazz-Unterricht entstand ein markanter Sound, der überzeugenden Rhythm and Blues mit der gefühlvollen Stimme des 19-jährigen zusammenbringt. Sein klassisches Klavierspiel hat ihn bereits in Studios nach Los Angeles gebracht, bevor er Anfang des Jahres seine Solokarriere startete. Bereits die erste Single „Divine Goldmine“ demonstrierte den untypisch urbanen Sound des Österreichers. Dabei lässt sich Lou Asril ganz besonders von weiblichen Künstlerinen aus der R’n’B- und Jazz–Szene inspirieren, die er in einer Playlist zusammenfasst. Sowohl in „Friek“ als auch im Vorgänger betont er seine weiblichen Züge und zelebriert sich selbst, wenn er singt: „Be your own Friek“. 

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