Nina Chuba ist wieder da!
„Wer ist wieder da? Nina, Nina, Nina!“ Mit einer bombastischeren Comebacksingle hätte sich Nina Chuba kaum zurückmelden können. Ab der ersten Sekunde ihres neuen Tracks „NINA“ dröhnen epische Bläser und wummernde Bässe aus den Boxen und bereiten uns hörbar auf etwas vor. Aber worauf eigentlich?
Von der Newcomerin zum Popstar
Lange ließ uns Nina Chuba auf dem Trockenen sitzen, denn mit dem Release ihres Debütalbum „Glas“ am 24. Februar 2023 startete sie ihre 13-monatige Releasepause – die bis zum heutigen Freitag andauern sollte. Aber kein Wunder, schließlich jagte im letzten Jahr bei ihr ein Highlight das nächste: Für „Wildberry Lillet“, der 2022 der meistgehörte deutsche Song im Radio war, gab es gleich Doppel-Platin in Deutschland, Österreich und der Schweiz und auch der gemeinsame Feature-Song „Ich hass dich“ mit Chapo102 wurde mit Gold in allen drei Ländern ausgezeichnet. Nur wenig später stieg „Glas“ auf Platz 1 der Albumcharts ein. Hinzu kamen im Laufe des Jahres eine ausverkaufte Tour, riesige Auftritte beim Hurricane oder Southside Festival sowie drei Auszeichnungen mit der 1-Live-Krone. Wer braucht da nicht mal ein bisschen Zeit und Luft zum Durchatmen?
„Hallo? Hallo? Ich bin hier ganz oben!“
Hochmotiviert, gut erholt und mit einer Menge maßgeschneiderter und neuer Beats im Schrank ist Nina Chuba nun wieder da, um den Laden ordentlich aufzumischen. Ganz selbstbewusst rollt sie sich mit „NINA“ einfach selbst den roten Teppich aus, um zu unterstreichen: „Ich sag‘s dir nicht nochmal / Merk dir, merk dir meinen Namen!“ Denn auch wenn sie eine kurze Verschnaufpause gemacht hat, ist Nina Chuba gekommen um zu bleiben – und ihr neuer Track schreit förmlich nach einem zweiten kleinen Neubeginn. Für den epischen Sound sorgen unteranderem der Kinderchor, der in der Hook des Tracks wiederholt Ninas Namen ruft, sowie die dröhnenden Bläser-Sounds à la Seeed, die auch schon „Mangos mit Chili“ oder „Feminello“ diese beeindruckende Größe verliehen haben. In diesem Sinne: Anschnallen und festhalten, denn „NINA“ scheint offensichtlich nur der Beginn eines neuen Kapitels in der Karriere der Wahlberlinerin zu sein.
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