Noah Slee wird im Musikvideo zu „Do That“ Teil einer Voguing-Crew
Die Musik des gebürtigen Neuseeländers und Wahlberliners Noah Slee lässt sich am besten als experimenteller R’n’B beschreiben, bei dem traditioneller Soul auf Synthesizer-Melodien treffen. Sein kreatives und virtuoses Denken stellt Slee immer wieder unter Beweis und schafft damit einen ganz eigenen Sound mit Überraschungselementen. Zusammengehalten werden die Tracks von seiner markanten, souligen Stimme, die immer wieder ins Falsett abdriftet. Dieser rote Faden zeigt sich nicht nur auf seinem 2017 erschienenem Debütalbum „Otherland“, sondern auch auf den bereits erschienenen Singles „Soulflower“ und „Still“ seiner im Herbst erscheinenden neuen EP. Mit „Do That“ liefert er einen weiteren Vorgeschmack auf diese. Für die Single hat er sich Verstärkung des amerikanischen Singer-Songwriter Duos Fhat geholt. Die Stimmen der drei Musiker harmonieren dabei perfekt und bilden trotzdem eine abwechslungsreiche Variation. Nicht zuletzt auch durch die Kombination der souligen Stimmen und des Throwback-Disko Beats. Für das Musikvideo zum Song hat sich Noah Slee ebenfalls Unterstützung geholt – er wird Teil einer Voguing-Crew. Dieser Tanzstil, der in der New Yorker Ballroom-Szene der 80er Jahre seinen Ursprung hat, etablierte sich durch RuPaul’s Drag Race auch in der heutigen Zeit. Dabei ist Voguing besonders für queere Menschen Ausdrucksform und Lebensstil. Wie gut dieser besondere Tanzstil und der soulige Song harmonieren, seht ihr im Musikvideo.
Noah Slee – Do That
Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.
Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.