Intimität trifft auf Distanz: Noah Slee veröffentlicht ersten Song aus neuer EP
Die Musik des gebürtigen Neuseeländers und Wahlberliners Noah Slee lässt sich am besten als experimenteller RnB beschreiben, bei dem traditioneller Soul auf Synthesizer-Melodien treffen. Sein kreatives und virtuoses Denken stellt Slee immer wieder unter Beweis und schafft damit einen ganz eigenen, abwechslungsreichen Sound mit Überraschungselementen. Zusammengehalten werden die Tracks von seiner prägnanten, souligen Stimme, die immer wieder ins Falsett abtriftet. Dieser rote Faden zeigt sich nicht nur auf seinem 2017 erschienenem Debütalbum „Otherland“, sondern auch auf der ersten Single „Soulflower“, seiner im Herbst erscheinenden neuen EP. „Soulflower“ handelt von einer verbotenen Liebe und der Seelenverwandschaft zu einer Person, die durch äußere Umstände unmöglich funktionieren kann. Der Song ist gleichzeitig schonungslos direkt und doch unschuldig. Slee verarbeitet seine persönlichen Gefühle und Erinnerungen, wodurch der Song eine Intimität erreicht, die nicht nur lyrisch, sondern auch in seiner sanften Stimme zuhören ist. Diese Ambivalenz zwischen Nähe und Distanz zieht sich im Musikvideo zur Single fort. Ähnlich wie bei Slees experimentellem Sound mixt er auch im Musikvideo analoge und synthetische Elemente, die als abstrakte 3D-Figuren durch das Bild schweben.
Noah Slee – Soulflower
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In einer beindruckenden Live-Session, zeigt Noah Slee außerdem, dass „Soulflower“ auch als Akustik-Version funktioniert. Slee, Gitarre und Background-Gesang – mehr braucht es fast schon nicht, um die Essenz des Songs auf den Punkt zu bringen.
Noah Slee – Sunflower (Live Session)
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