Noah Slee’s „Twice EP“ überzeugt mit modernem Soul
Noah Slee lässt in seiner Musik, seine warme Soulstimme auf modernen R’n’B treffen, wobei die Beats gerne verfremdet werden. Dazu singt er meistens in einer angenehmen Kopfstimme zu groovenden Melodien. Gute Laune ist dabei vorprogrammiert, wobei Slee sich nicht scheut auch ernste Themen in den leichten, experimentellen Soul zu verpacken. So hat er auf dem Debütalbum „Otherland“ beispielsweise offen und direkt über seine Homosexualität geschrieben. Für seine Karriere war der Umzug nach Berlin ein wichtiger Punkt. Noah Slee vernetzte sich dort schnell mit der Kreativen Szene der Stadt und es entstanden Zusammenarbeiten mit gefragten Produzenten wie Ben Esser und Kitschkrieg.
Einige Singles der neuen EP sind bereits bekannt, so der Opener „Soulflower“. Die Single hat einen besonders intimen Charakter, denn Noah erzählt mit sanfter Stimme von einer unmöglichen Liebesbeziehung. Dabei mixt er die Melodien mit experimentellen Sounds. Auch der Song „Do That“ befindet sich auf der EP. Für die Single hat er sich Verstärkung vom amerikanischen Singer-Songwriter Duo Fhat geholt. Im Musikvideo wird Noah Slee zum Teil einer Voguing-Crew und der Ausdruckstanz der queeren Szene paart sich mit dem nostalgischen Disko-Beat.
Noah Slee ft. Fhat – Do That
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In „America“, dem letzten Song der EP, arbeitet Noah mit einer basslastigen Melodie. Im Song beschreibt er, wie die Amerikanische Kultur für ihn lange ein zentraler, großer Einfluss seiner Jugend war. Nun schönpft er seine Inspiration nicht mehr aus der Vision der Wolkenkratzerästhetik, die für den Jungen vom Land in erster Linie Freiheit bedeutete. Mit den persönlichen Texten, Synthmelodien und experimentellen Beats hat Noah Slee seine eigene Handschrift gefunden, die sich nicht nur auf die markante Stimme des Musikers verlässt.
Noah Slee – America
https://www.youtube.com/watch?v=N-_hB2jpodw
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