Oehl liefern zu „Tausend Formen“ ein bewegendes Musikvideo
Das Duo, bestehend aus Namensgeber Ariel Oehl und dem aus Island stammenden Multiinstrumentalisten Hjörtur Hjörleifsson, wurde gegründet, nachdem sich die beiden Musiker auf einer Party in Salzburg kennen lernten. Aus der Ferne beobachteten sie den Werdegang des jeweils anderen, um dann im Sommer 2016 anzufangen, gemeinsam Musik zu machen. Als Fundament des einzigartigen Sounds der Band dienen die über längere Zeit von Ariel gesammelten Songideen die er mit deutschsprachigen Texten zu Ausdruck bringt. Zusammen erschaffen die beiden tanzbare Rhythmen, welche in einem Gerüst aus nachdenklichen Lyrics daherkommen. Dieser eigensinnige Sound kommt gut an: vor kurzem gaben sie bekannt von Grönland Records unter Vertrag genommen worden zu sein. Obendrauf begleiten sie als Support-Act die kommende Tour von Herbert Grönemeyer. Mit „Tausend Formen“ erscheint nun nach „Neue Wildnis“, „Keramik“ und „Über Nacht“ der vierte Song des Duos. Für Oehl typisch, treffen dabei lyrische Schwermut auf musikalische Leichtigkeit mit eingängigen Rhythmen und hallenden Backing-Vocals. Insgesamt gibt dies ein nordisch-melancholisches Gesamtbild. In „Tausend Formen“ geht es um die Balance aus Höhen und Tiefen des Lebens und darin einen Sinn zu finden. Sei es im Glauben oder in anderen Formen, im Endeffekt muss jeder für sich selbst entscheiden.
Oehl – Tausend Formen
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Dass die beiden Musiker nicht nur viel Wert auf eine nachdenklich-atmosphärische Musik legen, sondern auch auf eine passende visuelle Untermalung, haben sie zuletzt eindrücklich mit dem Musikvideo zu „Über Nacht“ bewiesen. Das Video zu „Tausend Formen“ macht hier keine Ausnahme und ist filmisch gleichermaßen schlicht und eindrucksvoll. Das in einem Take gedrehte Video zeigt einen älteren Mann in einem schicken Anzug der in einem fahrenden Auto sitzt. Während der gesamten Einstellung fällt Regen an die Fensterscheiben des Autos, der die drückende Atmosphäre des Musikvideos verstärkt. Immer wieder schaut der Mann auf ein Stück Papier, wahrscheinlich ein Foto, in seiner Hand. Mit nachdenklich-trauriger Mimik und offensichtlich in bittersüßen Erinnerungen schwelgend, schweift sein Blick über die vorbeiziehende Landschaft. Am liebsten würde man ihm tröstend eine Hand auf die Schulter legen oder hilflos wegsehen, aber die feste Kameraposition gibt einem keine Möglichkeit den Blick abzuwenden. Man verbleibt in diesem Moment als passiver Beobachter – wie im Leben manchmal auch.
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