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Pabst huldigen „Ibuprofen“ mit einem neuen Indie-Punk-Song

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Pabst sind DIE Hoffnungsträger der deutschsprachigen Rockmusik, die wohl eher verstaubt in der Ecke lag, die blasse Erinnerung an die Hochphase des Punks noch fest umklammernd. Pabst haben diesem vernachlässigtem Kind der Musikszene aber 2015 die Hand gereicht und einen enormen Teil dazu beigetragen, dass sich Gitarrenmusik in Deutschland wieder aufrappelt. Das Berliner Trio hat sich einen bunten Blumenstrauß aus Einflüssen zusammengestellt und kombinieren Powerchords mit Grunge-Charakter und großen Indie-Melodien. Auf ihrem Debüt „Chlorine“ haben Pabst 2018 dann auf ganzer Linie bewiesen, dass ihre Songs mit den kräftigen Riffs auch mit Leichtigkeit ein solides Album füllen und immer wieder mit neuen Kniffen überraschen.

Pabst – Ibuprofen

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Nun geht es in eine neue Runde für das Power-Trio. Mit der frisch erschienenen Single „Ibuprofen“ nähern sich Pabst dem Indie an und liefern einen extrem eingängigen Song. Das Ganze wird weiterhin mit schroffen Gitarren und Drums untermalt, die die Band zu Höchstform antreiben, bis sie energetisch über den letzten, finalen Refrain jagen. Hinter dem hervorragenden Sound steht der heißbegehrte Berliner Produzent Moses Schneider, der besonders für seine Live-Studio-Aufnahmen bekannt und beliebt ist. Gemeinsam halten sie an dem innovativen, frischen Sound des Trios fest und schleifen weiter an den Ecken und Kanten, die Pabst ausmachen und trotz der lauten Rockmusik detailliert zur Geltung kommt. Das Video huldigt, ebenso wie der Song als Solches, dem Wirkstoff Ibuprofen, der wohl schon so manchem Kater Einhalt geboten hat. Dazu begeben sich Pabst in eine weiche, wattige Welt aus Pastelltönen. Die Gitarrenkörper erscheinen wolkenartig, auch in der Basedrum steckt eine wattige Füllung und das Trio spielt den Song in einer traumhaften, diffusen Beleuchtung. Dazu füttern sie sich gegenseitig mit der legalen Pille, die Pabst wohl auch schon über einige Touren brachte: „If you wanna feel OK it’s Ibuprofen“. Ob das der gesündeste Medikamenten-Umgang ist, sei mal dahin gestellt, den Song hingegen kann beliebig oft dosieren.

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