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„Gott hassen“ von und mit Jenny Hval

Heute stellen wir bereits zum zweiten Mal in der Geschichte vom „Buch zur Woche“ einen Roman der norwegischen Musikerin und Autorin Jenny Hval vor. Im Mai letzten Jahres kam nämlich ihr Debüt-Roman „Perlenbrauerei“ auf deutsch raus und nun legt der März-Verlag den Roman „Gott Hassen“ nach. Aus dem Norwegischen übersetzt wurde er von Clara Sondermann.

„Gott Hassen“ ist zuerst einmal ein toller Blickfang. Wenn man mit diesem Buch in der U-Bahn sitzt, fängt man sich todsicher ein paar missgünstige Blicke ein. Oder interessiertes Zwinkern vom Metal-Typen mit dem Morgoth-T-Shirt. Was dann schon dem Thema sehr nahe kommt: Denn „Gott Hassen“ ist Kreuzung aus Coming-of-Age-Story, norwegischer Kulturgeschichte, Rebellion gegen die vermeintliche Idylle Norwegens und Haten gegen die Kirche – all das in Form eines surrealistischen Romans, bei dem man nie weiß, ob man gerade im Kopf der Ich-Erzählerin ist oder doch in einem fast realen Vorort von Oslo.

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