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Lieblingsbücher: „Eisfuchs“ von Tanya Tagaq ist ein wilder Roman über eine Inuit-Jugend

Heute gibt’s mal wieder ein Lieblingsbuch des Hosts: „Eisfuchs“ von Tanya Tagaq. Die Sängerin, Künstlerin, Musikerin und Autorin erzählt in ihrem Debütroman „Eisfuchs“ von einer Kindheit und Jugend in der Arktis. Taqaq entstammt der indigenen Gruppe der Inuit und kommt somit aus Kanada, wo sie an der Südküste von Victoria Island lebt. Die Ich-Erzählerin erlebt ein Aufwachsen voller Armut und Gewalt, aber auch voller Mythen und Abenteuer, die sie mit ihrer Clique in der Tundra bestreitet. Sie wird immer wieder Opfer körperlicher und sexueller Gewalt – oft betrinken sich die Erwachsenen hemmungslos und steigen nachts in das Zimmer der Kinder. Die Teenager Kids des Romans entkommen der alltäglichen Gewalt mit Drogen und Alkohol, eigenen, selbst bestimmten sexuellen Erfahrungen und gemeinsamen Erkundungen ihres Dorfes und der Tundra drum rum. Taqaq erzählt im Grunde eine Coming-of-Age-Geschichte, mal in Prosa, mal in Versform. Und das in einer Sprache und mit einer Bildwucht, die man nie mehr vergessen wird. „Eisfuchs“ von Tanya Tagaq ist im Kunstmann Verlag erschienen. Hier gibt’s alle Infos und eine Leseprobe: https://www.kunstmann.de/buch/tanya_tagaq-eisfuchs-9783956143533/t-0/

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