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„So forsch, so furchtlos“ von Andrea Abreu ist eine buchgewordene Riot-Grrl-Platte

Diesmal geht es um das Buch „So Forsch, So Furchtlos“ von Andrea Abreu, das vor einigen Wochen bei KiWi im Hardcover erschienen ist. Andrea Abreu ist 1995 auf Tenneriffa geboren und dort aufgewachsen. Ihr Leben hat aber wenig mit dem zu tun, was eure Eltern euch vom letzten Tenerrifa-Urlaub berichtet haben.

„So forsch, so furchtlos“ erzählt von einer besonderen Mädchenfreundschaft. Die namenlose Ich-Erzählerin lebt in einem kleinen Dorf am Rande eines Vulkans und zieht mit ihrer wilden, besten Freundin Isora umher. Die beiden stehen kurz vor bzw. so gerade in der Pubertät und befassen sich immer wieder mit ihren Körpern. Essen und Verdauen und Sich-Anfassen sind große Themen für die beiden, die sich – völlig alleine gelassen – ihren eigenen Reim auf das Leben und ihre Körper machen. Dass Andrea Abreu für diese rotzige, trotzige, grenzenüberschreitende Lebensphase die richtige Sprache gefunden hat, macht dieses Buch zu Recht zum Hype.

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