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Über Bierdosenringe, Krach, Pulp und „Good Pop Bad Pop“ von Jarvis Cocker

Für die Jüngeren unter euch: Jarvis Cocker war Sänger der britischen Band Pulp. Die kennt man vielleicht durch die Songs „Disco 2000“ und „Common People“. Sie waren Teil des Britpop-Hypes und da eher nicht so die Lad- und Proll-Abteilung, sondern witzig und auf smarte Weise sozialkritisch. In „Common People“ geht es zum Beispiel um eine reiche Kunststudentin, die mit Jarvis abhängen will, weil der ja so arm und so real sei. Pulp haben schon lange keine neue Musik mehr veröffentlicht, aber sie haben vor einigen Jahren schon mal Reunion-Shows gespielt und werden das auch im nächsten Jahr wieder tun. Jarvis Cocker war aber alles andere als untätig: Er hat 2017 mit Gonzales ein sehr weirdes, sehr schönes Pianoalbum aufgenommen, hat als JARV IS 2020 die Platte „Beyond The Pale“ veröffentlicht und für den Wes Anderson Film „The French Dispatch“ ein Soundtrack-Album eingespielt. Auf „Chansons D’Ennui“ covert er französische Pop-Hits.

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Und jetzt kommt also sein Buch „Good Pop Bad Pop“ bei Kiepenheuer & Witsch. Der Untertitel lautet „Die Dinge meines Lebens“ und gibt sozusagen das Konzept des Buches vor. Denn: „Good Pop Bad Pop“ ist keine schnöde Autobiografie. Jarvis Cocker räumt sozusagen seinen Dachboden auf und nimmt sich wirklich die Gegenstände vor, die er dabei findet. Warum das sehr amüsant und erhellend ist, erfahrt ihr in dieser Folge.
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