Preis für Popkultur: Der Musikpreis wird am 9. September zum ersten Mal verliehen
„In den vergangenen Jahren hat sich in Deutschland zunehmend eine vielfältige und lebendige Popkulturszene gebildet, die internationale Vergleiche nicht mehr zu scheuen braucht. Was bislang fehlt, ist ein Preis, der die Vielfalt dieser Szene in ihrer Gesamtheit abbildet […]. Der seit 1992 vergebene Musikpreis Echo war ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings bildet der Echo die Szene vor allem in der kommerziellen Spitze ab.“ Mit diesen Worten präsentiert der Verein zur Förderung der Popkultur e.V. auf seiner Homepage die Idee eines neuen deutschen Musikpreises, dem Preis für Popkultur. Mit dem Preis möchte der Verein unabhängig von kommerziellen Erfolgen, Beziehungen oder Industrieverflechtungen herausragende Leistungen aus allen Bereichen der Popkultur auszeichnen und fördern. In Großbritannien gibt es mit dem Mercury Prize als Gegenstück zu den Brit Awards bereits seit einigen Jahren ein ähnliches Modell. Am 9. September 2016 wird der Preis für Popkultur zum ersten Mal im Berliner Tempodrom verliehen. Da zu einer Preisverleihung natürlich auch angemessene Live-Acts gehören, werden zum Beispiel Casperund Drangsal auftreten. Weitere Acts werden in Kürze bekannt gegeben. Der Preis für Popkultur wird in folgenden Kategorien verliehen: Lieblings-Solokünstlerin, Lieblings-Solokünstler, Lieblingsalbum, Lieblingsband, Lieblingslied, Lieblingsvideo, beeindruckendste Live-Show, hoffnungsvollster Newcomerin, schönste Geschichte (jede Form popkulturell konnotierter medialer Berichterstattung), spannendste Idee / Kampagne, gelebte Popkultur (Eventpreis für die Bereiche Live, Partys, Clubs etc.) und Lifetime-Achievement-Award.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.