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Rex Orange County – Mit jugendlicher Leichtigkeit zum Erfolg

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Wenn du an drei aufeinander folgenden Abenden vor jeweils knapp 5.000 BesucherInnen in der Londoner Brixton Academy spielst, scheint deine Musik gerade einen Nerv zu treffen. Wahrscheinlich bist du so etwas wie ein Lokalheld – Wenn du aber zusätzlich auch noch einer ganzen Generation aus der Seele sprichst, wird es besonders spannend. Doch fangen wir von vorne an. Hinter dem etwas unhandlichen Namen Rex Orange County steckt der 21-jährige Singer-Songwriter Alex O’Conner. Mit gerade einmal 16 Jahren wurde er an der renommierten BRIT School aufgenommen, um dort sein musikalisches Talent zu verfeinern. Dort perfektionierte er nicht nur seine Fähigkeiten am Schlagzeug, Klavier und der Gitarre, sondern auch seine Qualitäten als Songschreiber. Noch während Alex zur Schule ging, begann er an seinem Debütalbum „Bcos U Will Never B Free“ zu arbeiten, welches im Jahr 2016 erschien. Von da an ging es Schlag auf Schlag: Tyler, The Creator wurde auf Rex Orange County aufmerksam, lud ihn nach L.A. ein und produzierte mit ihm die Songs „Foreword“ und „Boredom“ des hochgelobten Albums „Flower Boy“. Schnell legte Rex Orange County sein zweites eigenes Album „Apricot Princess“ nach, bis im Oktober dieses Jahres die dritte Platte „Pony“ das Licht der Welt erblicken sollte. Zwischen modernem Jazz, Soul, Bedroom-Pop und Hip-Hop-Elementen thematisiert Rex Orange auf seinem neuen Album vor allem seine Selbstfindung. Man ist jung und verliebt, wird älter, fühlt sich aber noch lange nicht alt und ist besonders den immer größer werdenen Anforderungen noch lange nicht gewachsen. In „Face to Face“ singt Rex Orange County zum Beispiel: „Everything makes me want to quit while I’m ahead“.

Rex Orange County – Pony

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Hat sich Rex Orange County mit seinen ersten beiden Releases vor allem das Trademark „old soul“ abgeholt, kehrt er auf „Pony“ den Spieß um: Seine sentimentalen Themen verpackt er mit viel Charme und Ehrlichkeit in unbeschwerte Pop-Musik, die sich oftmals an kindlichen Sounds bedient: Glocken, Streicher und Vogelgezwitscher sind ebenso zu finden wie wabernd-sprudelnde Synths und fröhliche Klavier-Klänge. Drastischer ausgedrückt: Rex Orange County verpackt die Ängste, Sorgen und Probleme von Teenangern in warme, bunte Pop-Musik. Kein Wunder also, dass das Publikum bei der dritten seiner London-Shows vor allem aus Jugendlichen besteht. Fast schon eine Tradition bei Auftritten von Rex Orange County: Es gibt keinen Support-Act. Für die gut gekleideten jungen Briten nur ein weiterer Nervenkitzel – schon vor dem Konzert lässt sich nämlich erahnen, dass ein triumphaler Auftritt bevorsteht. Einige Songs und ohrenbetäubende Jubel-Arien später wird dann besonders deutlich, warum der „favourite boy next door“ kein austauschbarer Teeny-Pop-Star ist, sondern seine Fans auch noch in einigen Jahren begleiten dürften: Hier schwören sich zwei Freunde die ewige Freundschaft, dort tanzt ein junges Paar eng umschlungen und überall werden Zeilen wie „Loving is easy, you had me fucked up, it used to be so hard to see. Yeah, loving is easy, when everything’s perfect, please don’t change a single little thing for me“ mit voller Inbrunst mitgesungen. Rex Orange County schafft es, Gefühle bei seinen HörerInnen hervorzurufen, an die man sich zurückerinnert und die man gerne mit seinen Liebsten teilt.

https://www.instagram.com/p/B5iRsXpF6yu/

Rex Orange County live 2020

11.03.2020 – Hamburg, Grosse Freiheit 36 12.03.2020 – Berlin, Astra Kulturhaus 13.03.2020 – Köln, Live Music Hall

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