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Rich Brian singt im Auto-Tune Interview Phil Collins und vermisst Joji

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Sagt euch Vine noch etwas? Der Vorläufer von Trend-Plattformen wie Musicaly und neuerdings Tictoc? Nutzer hatten dort die Möglichkeit, kurze Sechs-Sekunden-Videos zu veröffentlichen – was sicherlich nicht in tiefsinnigen und wertvollen Inhalten mündete. Trotzdem war genau diese App ganz entscheidend für Rapper Rich Brian. Vor seiner Musikkarriere hatte er nämlich dort mit seinen Memes schon ein beeindruckendes Publikum, vor allem in seiner Heimat Indonesien. Die steigende Bekanntheit erreichte eine neue Spitze, als er 2016, damals unter dem Namen Rich Chigga, den Song „Dat $tick“ veröffentlichte, der schnell zum viralen Hit wurde. Inzwischen ist für den heute 20-jährigen viel passiert: Er zog in die USA, baute seinen bürgerlichen Namen in sein neues Künstleralias als Rich Brian und wurde Teil des Labelkollektivs 88Rising, das sich darauf konzentriert mit einer Mischung aus asiatischen und amerikanischen Künstlern Brücken zwischen westlicher und östlicher Pop-Kultur zu schlagen. In diese Umfeld veröffentlicht Rich Brian erst sein Debüt-Album „Amen“, dann zuletzt den Nachfolger „The Sailor“. Trotz seines jungen Alter zeigt sich der Rapper mit jedem neuen Werk ambitionierter, konzentriert sich noch mehr auf Inhalte und anspruchsvolle Produktionen. Außerdem sieht man Rich Brian immer wieder in beliebten Netz-Formaten, so ist er zum Beispiel gemeinsam mit Freund, Labelkollege und Sänger Joji Moderator der Koch-Show „Feast Mansion“. Mit einer eigenen Sendung und seiner Meme-Expertise ist Rich Brian eindeutig ausreichend Internet-erprobt, um sich unserem Autotune-Interview zu stellen. Er gibt uns gesungene Einblicke in seinen Musikgeschmack von Phil Collins bis zu Frank Ocean und den Migos und erzählt, warum es keine gute Idee ist, kurz vor einer Liveshow in E-Zigaretten-Abstinenz zu gehen. Außerdem geht es um seine Lieblingsserie Rick & Morty und seinen Auftritt für den indonesischen Präsidenten.

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