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„Ritual O.S.T.“: Vandalismus veröffentlicht sein insgesamt zehntes Album

Posted in: News
Tagged: Vandalismus

Wer „Vandalismus“ googelt, stößt auf Bilder von Graffitis und Synonyme wie Zerstörungswut oder Vernichtungswahn. Thematisch ist das gar nicht mal so weit vom Sound des in Ostberlin geborenen Künstlers entfernt. Mit seiner ersten „richtigen“ Namensänderung schloss Vandalismus 2019 das Kapital „Degenhardt“ ab und gab seinen musikalischen Ergüssen ein neues Gesicht, oder besser gesagt einen neuen Titel. Sein Gesicht verbringt der Wahl-Düsseldorfer Musiker nämlich bis heute hinter Schals, Shirts oder Kapuzen. 

Aber egal ob als Vandalismus, Disko – oder Destroy Degenhardt: Der Punk-Rap-Künstler ist seit über zehn Jahren Teil des deutschen Underground-Hip-Hops und versorgt die Szene regelmäßig mit starken Texten und nerdigen Verweisen auf aktuelle und vergangene Popkultur. Vor knapp drei Jahren verabschiedete sich Vandalismus von seinem Alter Ego „Degenhardt“ und begann ein neues Kapitel. Dabei trauert er seiner vergangenen Identität aber nicht hinterher, sondern begrüßt die Entwicklung hin zu einem neuen Selbst: „Ich würde jetzt nicht bereuen oder nichts anders machen, aber Entwicklung ist auch gut. Deswegen ist es jetzt auch ein bisschen anders.“

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Mit „Ritual O.S.T.“ veröffentlichte er am vergangenen Freitag sein bisher viertes Album als Vandalismus (sein zehntes insgesamt). Doch auch wenn der Rapper diesmal beim selben Künstlernamen geblieben ist, hat sich sein Sound mit den letzten Veröffentlichungen hörbar verändert: Weniger zerstörerisch, doch trotzdem inhaltlich ungeschönt, rappt sich Vandalismus durch insgesamt zwölf Songs.

Unterbrochen wird das immer wieder durch Samples aus Filmen und Serien – ein Motiv, dass sich in Vandalismus‘ Musik quasi als einen Art Ritual etabliert hat. Und nicht nur hier zieht sich das cinematische Themenfeld als eine Art roter Faden durch. Auch der Titel des Albums, dessen Abkürzung „O.S.T.“ für „Original Soundtrack“ steht, schlägt Brücken zur Film-Welt. Für „Ritual O.S.T.“ arbeitete Vandalismus mit drei unterschiedlichen Produzenten zusammen. Entsprechend bietet die Platte einige vielfältige Soundebenen. Aber hört doch am besten mal selbst rein und macht euch auf die Suche nach den diversen Film- und Serien-Referenzen.

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