Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys mischen die Karten neu auf den Remixes der „Italo-Schlager-Tapes“
In vierzig (?) Jahren Bandgeschichte kann viel Musik entstehen. Im Fall von Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys sind es vor allem gute Italo-Schlager, die ihre Diskografie zieren. Ein „Greatest Hits“ Album gibt es deshalb bereits seit 2020 von der Band. Aber weil die Italo-Boys immer weiter Hits liefern, war das eindeutig noch nicht genug: Mit einem Sampler und Neu-Arrangements der größten Hits aus vier Jahrzehnten fassen Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys mit den „Italo-Schlager-Tapes“ ihre Geschichte gekonnt zusammen und verleihen dieser dabei eine ganz neue Note. Mit der EP betritt die Band ein neues Gebiet auf elektronischen Beats und frischen Melodien: Die Remixes.
Es finden auf der Platte sechs Remixe ihren Platz, die als Neukreationen aus den Alben „Greatest Hits“ und „Mille Grazie“ zusammengetragen wurden. Neu eingekleidet gliedern sich die Songs ab sofort gekonnt auf jeder Party-Playlist ein und laden zum Tanz. Für die anführende Nummer „Giro“ hat sich die Band dabei niemand geringeren als den im kalifornischen Wahlexil lebenden Künstler Roosevelt geschnappt. So hinterließ dieser seine Handschrift auf den Titel und machte den Italo-Schlager direkt zu einer Disconummer, die mitreißt. Und auch Luis Ake, der ja zuletzt auch schon Saló und Edwin Rosen mit entsprechenden Remixen ausgestattet hat, legt Hand an und macht aus „Bella Napoli“ eine Trance-Abfahrt wie frisch von der Love Parade.
Alles in allem sind die „Italo-Schlager-Tapes“ ein gelungener Versuch Freundschaft zwischen Schlager und elektronischer Musik zu schließen und diesen anders zu denken – vom schlechten Ruf des bekannten „E-Schlagers“ befreien. Doch im selben Sinne soll es ein Geschenk sein an alle „Tifosi“, wie die Fans vonRoy Bianco & Die Abbrunzati Boys liebevoll genannt werden, die ihrer Band 40 Jahre Treue gehalten haben. Diese Treue wird ebenso auf der „Mille Grazie“-Tour ein weiteres Mal gedankt.
Mille Grazie Tour – präsentiert von DIFFUS:
27.04.23 Jena, Kassablanca
28.04.23 Cottbus, Gladhouse Cottbus
30.04.23 Magdeburg, Factory Magdeburg
01.05.23 Kiel, Die Pumpe
02.05.23 Bremen, Modernes
03.05.23 Hannover, Capitol Hannover
05.05.23 Münster, Jovel Music Hall
06.05.23 Bochum, Zeche Bochum
07.05.23 Darmstadt, Centralstation
08.05.23 Mannheim, Alte Feuerwache Mannheim
09.05.23 CH-Zürich, Dynamo
25.05.23 AT-Salzburg, Rockhouse Salzburg
26.05.23 AT-Graz, PPC
27.05.23 AT-Innsbruck, Music Hall Innsbruck
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