Scheppernde Bässe bei Cloudy June und „Throw Up When I See Your Face“
Mit einem scheppernden Bass setzt der neue Song von Cloudy June ein, der bislang nur auf Spotify zu hören ist. An eine darauffolgende sanft klingende Strophe schließt sich dann jedoch ein Hau-Drauf Refrain mit folgenden Zeilen an: “I throw up when I see your face / Play nice but I know you’re fake / Big win for me when you fail /Cause you’re a god damn disgrace”.
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Die Sängerin und Songwriterin mit kubanischen Wurzeln haut schon seit 2020 elektronische Pop-Songs raus, die perfektes Radiomaterial wären – wenn sie nicht immer so explizit und angriffslustig wären, wie eben ihre neue Single oder der letzte Track „Mommy Issues“.
In nur wenigen Jahren hat es Cloudy June geschafft eine stetig wachsende und erstaunlich international wirkende Fanbase aufzubauen. Was nicht nur an guten Songs wie „FU In My Head“, „Kill Your Darling“ oder „Pretty Pills For Broken Hearts“ liegt, sondern auch an ihrem TikTok-Game. Da ist sie nämlich nicht nur sehr aktiv, sondern auch verdammt unterhaltsam.
Unerwartete Death Metal Vergangenheit
Noch ein Fun-Fact zum Schluss: Bevor Cloudy June uns diesen unwiderstehlichen, expliziten Pop-Entwurf schenkte, war sie eher im Metal und sogar im Death Metal unterwegs. In einem älteren Interview erzählte sie, wie sie mit 16 Jahren, als sie das erste Mal Teil einer Band wurde, am liebsten Judas Priest, AC/DC und Led Zeppelin hörte, mit Arch Enemy dann aber noch härteren Stoff entdeckte. Sie sei sogar eine respektable Death-Metal-Grunzerin und könne auch amtlich kreischen.
Ihren allerersten Song schrieb sie dabei schon mit 13 Jahre, was damals aber auch schon ein Popsong war. Im Mai wird Cloudy June übrigens dann endlich ihre aktuellen Pop-Songs live vorstellen können – präsentiert von DIFFUS.
18.05.2022 Hamburg, Hebebühne
19.05.2022 Berlin, Maschinenhaus
25.05.2022 München, Orangehouse
27.05.2022 Köln, MTC
28.05.2022 Frankfurt, Nachtleben
Tickets gibt es hier.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
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Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.