Schrottgrenze sind zurück: „Lieb doch einfach wen du willst“
Bereits im Jahr 1994 gründeten Alex Tsitsigias und Timo Sauer in der niedersächsischen Stadt Peine die Gruppe Schrottgrenze. Spätestens seit ihrem Umzug nach Hamburg und der Veröffentlichung ihres fünften Albums „Das Ende unserer Zeit“ im Jahr 2004 sollte die Band mit einer besonderen Mischung aus Power-Pop und Post-Punk zu einer der wichtigsten deutschsprachigen Indie-Bands der 2000er Jahre aufsteigen. Nach ihrem Album „Schrottism“ kündigten Schrottgrenze im April 2008 dann aber eine Auszeit an und lösten sich nach einem letzten Konzert im Jahr 2010 auf. Zum 10-jährigen Bühnenjubiläum von Herrenmagazin kehrten Schrottgrenze jedoch für ein kurzes Geburtstags-Konzert zurück. Geplant als einmalige Reunion-Show schien die Band wieder vom Ergeiz gepackt und veröffentlichte im Jahr 2015 zwei Compilations, auf die auch einige Konzerten mit dem neuen Bassisten Hauke Röh (Station 17, Frau Potz) folgten. Mit ihrem kommenden Album „Glitzer auf Beton“, das am 20. Januar bei Tapete Records erscheint, sind Schrottgrenze nun endgültig zurück. Auf der Platte soll es besonders um Geschlechterkonstruktionen gehen. „Das Album richtet sich an Leute, die sich unsichtbar fühlen und auf der Platte dann wiederfinden. Es richtet sich an alle, die die Queer Community unterstützen. Und es richtet sich auch an Leute, die Vorurteile und keinen Bock aufs Thema haben“, sagt Sänger Alex Tsitsigias. Einen ersten Einblick in das neue Album gewährt nun die Single „Sterne“, zu der unter der Regie von Christopher Radke auch ein sehenswertes Musikvideo entstanden ist. Mit eingängigen Melodien, treibenden Basslinien und Zeilen wie „Das ist für alle Sterne, die heut‘ Nacht da draußen sind: Lieb doch einfach wen du willst“ liefern Schrottgrenze einen eingängigen Hit. Seht hier das Video zu „Sterne“:
„Glitzer auf Beton“-Tour: 23.02.17 Hannover – Faust 24.02.17 Essen – Zeche Carl 25.02.17 Münster – Gleis 22 02.03.17 Leipzig – Naumanns 03.03.17 Mainz – Schon Schön 04.03.17 Bielefeld – Nr. z. P. 09.03.17 Köln – Underground 10.03.17 Hamburg – Molotow 11.03.17 Berlin – Musik & Frieden 16.03.17 Nürnberg – MUZclub 17.03.17 Karlsruhe – KOHI 18.03.17 München – Milla
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