DIFFUS

Villa, Sportwagen und dicke Bäuche: Seeed haben „G€LD“

Posted in: FeaturesNews
Tagged: Peter FoxSeeed
In der Zeit seit dem letzten Album „Augenbling“ hat die damals noch elfköpfige Gruppe einen ihrer drei Sänger, Demba, verloren. Sein Tod war ein schmerzlicher Verlust, der Zweifel am Fortbestand von Seeed in den Raum stellte. Dass die Gruppe, jetzt nur noch um Peter Fox und Frank Delle formiert, trotzdem weitermacht ist um so erfreulicher, denn von Deutschland bis Südamerika warten Millionen von Fans auf neue, tanzbare Riddims zwischen Reggae und Dancehall. Der Release des neuen Albums „Bam Bam“ am 04. Oktober rückt immer näher und Seeed verrät immer mehr über die verschiedenen Facetten der Platte: War „Ticket“ noch ein ruhiger Sonnenuntergangs-Soundtrack, stellte „Lass sie gehen“ eine Art Rückkehr zum beliebten Reggae-Vibe der Gruppe da. „G€LD“ stellt jetzt unter Beweis, dass Seeed die Abriss-Club-Tracks auch nicht verlernt hat. Mit rasselnder Percussion und eine Bassline, zu der man sich nur schütteln will, singen und rappen Peter Fox und Frank Delle über, ja, Geld eben.

Seeed – G€LD

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Der Text bewegt sich ständig zwischen Flex von oben herab, cleveren Referenzen an 50Cent und Jay-Z und kritischen Lines: „Money, money macht Harlem weiß“. Viel Ironie und Augenzwinkern, aber zwischen den ausgeflippten Samples in der Hook steckt ein Fünkchen Warheit: Egal wie viel, Geld kann eben Liebe nicht kaufen. Gereicht hat es allerdings scheinbar für die große Villa, in der sich Frank und Peter Fox im Video vergnügen. Schaumbäder, seidene Hemden, persönliche Butler und Pianisten – alles kein Problem, bis die Polizei das Anwesen stürmt und die beiden wohl betuchten Herren abführt. Und ob die voluminösen Bäuche nun von 7 Jahren Musikpause oder einfach einem sehr guten Maskenbilder kommen, werden wir wohl nie erfahren.

Cover neues DIFFUS Magazin

Das neue DIFFUS Print-Magazin

Titelstory: Ikkimel

Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.