Sophie and the Giants im Interview: „Music makes you feel so much bigger than you are“
Als eher introvertierte Person fand sich Künstlerin Sophie and the Giants schon in der Schule öfter alleine im Musikraum, als mit ihren Klassenkamerad:innen zu interagieren. Früh fing sie an, ihre Gedanken zu sortieren, indem sie diese auf Papier festhielt. Im Interview mit uns erzählt die Sängerin, dass wenig später eine ziemlich schräg klingende Gitarre dazu kam, die ihr notiertes Gedankengut langsam zu einzelnen Songs werden ließ. „I started writing when I was maybe eight or nine, so I was really young. But it got me through my childhood I think“, offenbart Sophie.
And the Giants
„The Giants“, die Sophies Artist-Namen und musikalisches Auftreten ergänzen, bilden dabei keinen fixen Bestandteil. Entstanden ist der Name in der Musikschule der Künstlerin. Dadurch, dass sie selbst eine sehr zierlich gebaute Person ist, wirkten alle Musiker:innen mit denen sie gemeinsam sang und spielte, wie Riesen. Alle weiteren Bandmitglieder waren somit stets „the Giants“. Der Name blieb von da an bestehen, Sophie entwickelte sich weiter: „The music you are playing makes you feel so much bigger than you are. Which is big for me, because I’m small – so, when I perform, I feel like a giant”.
Ihre Zusammenarbeit mit dem Produzenten Purple Disco Machine ist dabei direkt aus einer Anfrage entstanden. Der Musikerin wurde ein Instrumental-Track des Produzenten zugeschickt, auf den sie ihre Zeilen schreiben und singen sollte. Doch der Kollaboration eilten Unsicherheiten voraus: „I had never written for anything other than my own music, so it was really scary for me. I didn’t think that anybody was really going to like it“. Trotz der anfänglichen Zweifel wurde der Song größer, als es sich die Künstlerin erträumt hatte – heute zählt ihr Hit „Hypnotized“ mit rund 268 Millionen Spotify-Streams zu einem weltweiten Erfolg.
Weiter auf der Solo-Spur
Mit ihrem neuesten Song „We Own The Night“ schlägt Sophie and the Giants ein neues Kapitel in ihrer Karriere auf: Ohne feste Band im Rücken beschloss sie nun komplett als Solo-Artist weiterzumachen. „I’m so happy that I’ve been in a band. That’s such an incredible experience to share with musicians and your best friends. But now it feels like it’s time for me to be on my own“, erzählt die Küsntelrin im Gespräch.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.