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Tarek K.I.Z. im großen Interview mit Yannick Niang: Solo-Album “Golem”, Offenheit & Ansprüche an sich selbst

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Zumindest in Teilen losgelöst von seinen K.I.Z-Kollegen veröffentlicht Tarek ein persönliches Album, auf dem er sich in Teilen seiner eigenen Lebensgeschichte widmet – damit ist er der erste seiner Band, der sich an diese Aufgabe heranwagt. „Die Herausforderung hat mich gereizt“, erklärt er, denn plötzlich lägen nicht mehr nur ein Drittel eines Songs in seinen Hand, sondern jede einzelne Entscheidung. Die Intimität der Texte war daher eine logische Konsequenz und gleichzeitig ein Mittel, um ein gutes, ehrliches Soloalbum zu produzieren. Mit der Single „Ticket hier raus“ hat Tarek K.I.Z bereits einen düsteren Ton angeschlagen, der auf dem Album sehr präsent wirkt. Dabei rappt er nicht nur in einer deutlichen Bildsprache, sondern gibt auch dem Gesang einen noch größeren Raum, als bisher gewohnt. Immer wieder werden dabei Momente des Ausnahmezustands in seiner Musik beschrieben, die in den Musikvideos weitergespielt werden. Außerdem fasst er auch einige Themen an, die nicht nur aus seiner Lebenserfahrung resultieren, sondern auch Vorsicht und Respekt von seinen Texten verlangen. Afro-Deutsche Identität oder sein Umfeld betrachtet er dabei sehr genau und verwandelt tiefgreifende Themen in Songs, die mal zynische, mal melancholische und auch absurde Formen annehmen. Mit seinem ersten Solo-Album hat Tarek K.I.Z seinen eigenen Golem erschaffen: Ein übergroßes mythisches Wesen, über das seine Schöpfer die Kontrolle verlieren. Eine Analogie zum Albumprozess selbst und Tareks Leben als Musiker. Was letztlich mit „Golem“ passiert, liegt nach Release nicht mehr in seiner Hand. 

Tarek K.I.Z – Ticket hier raus

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Tarek K.I.Z auf Tour – präsentiert von DIFFUS

15.02.2020 Wien (AT), Flex 16.02.2020 Zürich (CH), Plaza 17.02.2020 Stuttgart, Im Wizemann 19.02.2020 Köln, Gloria 20.02.2020 Frankfurt am Main, Batschkapp 21.02.2020 Leipzig, Conne Island 22.02.2020 Hamburg, Uebel & Gefährlich 25.02.2020 Dortmund, FZW 26.02.2020 Heidelberg, halle02 27.02.2020 München, Muffathalle 28.02.2020 Berlin, Festsaal Kreuzberg

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