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Zwischen AfD und Kill Bill: Tarek K.I.Z ist im blutigen neuen Musikvideo „nach wie vor der Boss“

Posted in: FeaturesNews
Tagged: Tarek K.I.Z

Und jene Zukunftsutopie ist schon in den ersten Zeilen des aktuellen Songs formuliert: „Das Album ist gefloppt, das war wohl nichts. Keine Goldene, keine Radiohits. Von den Kritikern ernte ich Hohn und Spott, beim Konzert krieg’ ich faules Obst an den Kopf“ – das Tarek K.I.Z in naher Zukunft tatsächlich solche Konzertszenen bevorstehen, wagen Rap-Fans zu bezweifeln, aber es heißt ja nicht umsonst Utopie. Und während im Text noch die Rede davon ist, dass auch Haus, Frau und Kind nicht mehr als Konstanten im zukünftigen Leben auszumachen sind, wird Tarek von einer wütenden Meute in einen Raum gedrängelt, in dem sich nun allseits bekannte Kampfszenen aus Kill Bill wiederholen sollen. Empfangen von einem Dreigespann aus kritischen Blicken, Hemdkragen und Jagdhund-Krawatte, müssen erst einmal sämtlichen Bodyguards dran glauben, bevor dann im Finale auch Gauland, Höcke und Weidel wahlweise ihren Kopf oder Innereien verlieren. Mit „Nach wie vor“ erscheint nach „Kaputt wie ich“ und „Ticket hier raus“ der insgesamt dritte Vorbote auf das im Januar kommende Debüt-Album „Golem“. Zumindest in Teilen losgelöst von seinen K.I.Z-Kollegen veröffentlicht Tarek damit ein sehr persönliches Album, auf dem er sich in großen Teilen seiner eigenen Lebensgeschichte widmet. Damit ist er der erste seiner Band, der sich an die Aufgabe des Solo-Albums heranwagt.

Tarek K.I.Z – Nach wie vor

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Tarek K.I.Z im Interview mit Yannick Niang: GOLEM, Offenheit & Ansprüche an sich selbst

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Tarek K.I.Z auf Tour – präsentiert von DIFFUS

15.02.2020 Wien (AT), Flex 16.02.2020 Zürich (CH), Plaza 17.02.2020 Stuttgart, Im Wizemann 19.02.2020 Köln, Gloria 20.02.2020 Frankfurt am Main, Batschkapp 21.02.2020 Leipzig, Conne Island 22.02.2020 Hamburg, Uebel & Gefährlich 25.02.2020 Dortmund, FZW 26.02.2020 Heidelberg, halle02 27.02.2020 München, Muffathalle 28.02.2020 Berlin, Festsaal Kreuzberg

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