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The Indian Queen veröffentlichen neue EP und entführen euch in ihre Lo-Fi-Klangwelt

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In Zeiten von ausartenden Promo-Phasen, Q&A’s via Instagram und einer Flut an Informationen und Facts über Bands und Künstler, bilden The Indian Queen eine Art Antithese zu den Artists in der heutigen Zeit, denn über das Berliner Duo ist gerade einmal eine Handvoll Informationen zu finden. „Geboren in einer Novembernacht im Jahr 2013 in Berlin – aufgezogen in einer Garage“, heißt es von Seiten der beiden Musiker. Viel mehr findet man auch nicht. Die Band besteht aus dem Sänger und Gitarristen Abuneza sowie dem Schlagzeuger Naz Lezar. Diese minimalistische Besetzung mindert aber keines Wegs den Sound der Band, ganz im Gegenteil. Mit ihrer EP „Scars for Vibes“, präsentierte das Duo 2016 ihren selbstbezeichneten drückenden Post-Grunge. Mit messerscharfen Riffs, treibenden Drums und unbequemen, exaltierten Vocals huldigen sie dem Alternative Rock der neunziger Jahre und es entsteht ein Wechselbad aus überwältigenden Sound-Wänden und melodischem Feingefühl.

The Indian Queen – „È Man“

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Nun veröffentlichte das Duo mit „Perfumed Isolation“ ein neues musikalisches Werk. Auf sieben Anspielstationen entführen euch die zwei Berliner in eine einzigartige Lo-Fi-Klangwelt. Die melodisch, tiefe Stimme von Sänger und Gitarristen Abuneza trifft auf treibende Drums und laute Riffs. Der einzigartige Sound der Band ist dabei aber kein Produkt des Zufalls, denn die neue EP wurde von Kristian Kühl produziert, welcher schon mit Trümmer, Ilgen-Nur oder den Leoniden zusammenarbeitete. Und wieder einmal gab es zum neuen Release keine ausartende Promo-Wellen. The Indian Queen beweisen, dass es keine durchdachte Promo-Maschinerie braucht, um mit der eigenen Musik zu überzeugen.

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