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„This is a f*cking dream“: Bilderbuch reflektieren ihre USA-Tour mit neuem Film

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Tagged: Bilderbuch

„Everything is possible in this country, you really feel it somehow“Bilderbuch bringen auf den Punkt, was viele spüren, wenn sie die Vereinigten Staaten bereisen. Im vergangenen November und Dezember hat sich die österreichische Band als Support von Roosevelt zu ihrer ersten US-Tour aufgemacht. Die Eindrücke dieser Reise wurden in zahlreichen Aufnahmen festgehalten und jetzt als eine Tour-Doku der etwas anderen Art veröffentlicht.

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Tokio Hotel, Rammstein, Falco – Künstler:innen, die mit deutschsprachiger Musik internationalen Erfolg genießen, gibt es nur wenige. In diese exklusive Riege reihen sich nun auch die Österreicher von Bilderbuch ein. Zugegeben: Moderne Klassiker wie „Maschin“ oder „Bungalow“ funktionieren natürlich ein Stück besser, wenn man den Charme und Witz von Maurice Ernsts Texten versteht. Aber schon das musikalische Spektrum der Band, zwischen Pop, Rock, Funk und so viel mehr, weiß zu überzeugen – und das auch jenseits vom großen Teich.

Im Winter waren Bilderbuch als Tour-Support von ihrem Kollegen Roosevelt zum ersten Mal live in den Vereinigten Staaten zu sehen. Eindrücke vom Tourleben und von dieser neuen Welt, die so ganz anders als das beschauliche Österreich daherkommt, haben die Bandmitglieder fleißig auf Instagram geteilt.

Ab heute gibt es allerdings noch mehr als nur kurze Stories und Beiträge, um diesen Meilenstein in der Bandgeschichte festzuhalten. Mit „This is a f*cking dream“ haben Bilderbuch einen beinahe 20-minütigen Doku-Film über ihre Zeit in den USA veröffentlicht.

Dieser fängt noch relativ klassisch an. Maurice steht auf der Bühne in Los Angeles und fordert die Menge verwegen heraus: „You wanna hear some austrian pop culture, huh?“. Es folgen die ersten Töne von „Maschin“ und ein wildes Sammelsurium aus Video-Schnipseln. Schnell entpuppt sich „This is a f*cking dream“ als ambitioniertes Projekt, dass nicht nur berichtet und dokumentiert, sondern selbst ein kleines Kunstwerk bildet. 

Ein psychedelischer Camcorder-Trip

Immer wieder gibt es Momente, die wie ein Mini-Musikvideo wirken. So liefert sich die Band zum Beispiel zu Klängen von ihrem neuen Album einen Sprint durch die Straßen von L.A. Dann gibt es eine verrückt-psychedelische Passage, in der die Knöpfe eines Aufzugs zur Drum Machine werden und für ein Schlagzeug-Solo herhalten müssen.

Natürlich gibt es immer wieder auch Aufnahmen, wie man sie in einer solchen Doku erwarten würden: Live-Auftritte, Soundcheck, Fahrten im Tourbus. Aber dazwischen kommen wir Bilderbuch in den knisternden Camcorder-Aufnahmen ungewöhnlich nahe, sehen Maurice, wie er in einer Gasse vor sich hin summt oder beim Rasieren über Rock-n-Roll philosophiert. Mit ihrem Tour-Film lassen uns Bilderbuch daran teilhaben, wie sie durch den Traum einer jeden Band schlafwandeln – mit dem Unterschied, dass ihrer Wirklichkeit geworden ist.

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