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Universal Music distanziert sich von Rammstein

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Das Label Universal Music, wo die Musik von Rammstein erscheint, kündigt nach den Vorwürfen gegen Till Lindemann an, die Zusammenarbeit mit der Band vorerst einzufrieren. Davon berichtet der Spiegel und nimmt dabei Bezug auf ein Statement von Universal Music Deutschland, das der Redaktion vorliege. Darin heiße es: „Die Vorwürfe gegen Till Lindemann haben uns schockiert und wir haben den größten Respekt vor den Frauen, die sich in diesem Fall so mutig öffentlich geäußert haben. Wir sind davon überzeugt, dass eine vollumfängliche Aufklärung der Anschuldigungen, auch durch die Behörden, unbedingt erforderlich ist und ebenfalls im Interesse der gesamten Band liegen muss.“ Dieses öffentliche Interesse geht sogar so weit, dass sogar Bundeskanzler Olaf Scholz die Berichterstattung zur Causa Lindemann verfolgt, wie sein Pressesprecher Steffen Hebestreit vor einigen Tagen mitteilte.

Im Universal-Statement heißt es laut Spiegel weiter: „Nach Bekanntwerden der Vorwürfe haben wir die Marketing- und Promotion-Aktivitäten für die Recordings der Band bis auf Weiteres ausgesetzt.“ Im selben Artikel heißt es außerdem, dass das Label in der vorangegangen Woche Anfragen zu einem Statement vorerst abgelehnt habe. 

Die Hintergründe der Vorwürfe haben wie hier für euch zusammengefasst.

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