Videopremiere: Anger aus Wien rebellieren in „Baby / Sie Schreit“ gegen die digitale Nähe
Anger, dass sind Nora Pider und Julian Angerer aus Wien. Im Jahr 2017 schickten sie mit der Single „Without You“ ihr erstes musikalisches Lebenszeichen – damals noch englischsprachig – und stellten ihre Klangwelt vor: zwei perfekt harmonierende Stimmen, sphärische Synths und verträumte Gitarrenriffs. Darauf folgten einige Singles und auch die erste EP „Liebe & Wut“. Wunderschöner Dream-Pop, von zwei Protagonisten, denen es vor allem um Gefühl geht. Gerade arbeiten Anger an ihrem Debütalbum „Heart/Break“, welches am 20. September dieses Jahres erscheinen soll. Heute liefern sie mit „Baby“ den ersten Vorboten samt Video. Sie präsentieren sich zum ersten Mal auf deutsch und schaffen es, die eigentlich sehr harte und kantige Sprache mit ihren eigenen Vibes zu vermischen und letztendlich äußerst verträumt klingen zu lassen. Das Besondere am dazugehörigen Video ist, dass sie damit nicht nur „Baby“ vorstellen, sondern auch gleich die kommende Single „Sie Schreit“.
Anger – Baby / Sie Schreit
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Anger singen über die Probleme ihrer Generation. Durch das Kleben der Augen am Smartphone-Display vergessen die Millenials oftmals, dass man doch eigentlich auch körperliche Nähe braucht und nicht nur virtuelle. Und genau diese digitale Nähe haben Anger satt. „Ich sehe deine Augen nur auf Facetime“singt Julian Angerer und spricht damit genau das aus, was wir uns alle denken: Legt das Smartphone doch mal weg und trefft euch im realen Leben – ja das geht wirklich! Das österreichische Duo liefert uns mit Julians zerbrechlicher und Noras sanfter Stimme einen ehrlichen, lauten und rebellischen Pop-Hit. Im dazugehörigen Video ist zunächst der Clip zu „Baby“ zu sehen. Das Duo posiert im Auto und auf dem Bett, zwischendurch ist immer eine Gruppe von Millenials am Werk, deren Smartphones wortwörtlich „on fire“ sind – „die sind alle wie wir“. Anger zeigen sich in den ersten beiden Vorboten des kommenden Albums „Heart/Break“ zum erstmals auf deutsch, dabei können sie das Englische aber nicht vergessen und vermischen gekonnt beide Sprachen.
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