Videopremiere: Auletta sind mit „Winter in Berlin“ zurück und präsentieren frische Tanz-Skills
Wir drehen die Zeit zurück ins Jahr 2009: Deutschsprachiger Indie-Pop erfährt seit einiger Zeit einen großen Auftrieb. Nicht ganz unschuldig daran ist Stefan Raab, der mit seinem Bundesvision Song Contest immer wieder bis dato unbekannte Künstler wie Juli, Bosse oder Clueso einem Massenpublikum zugänglich macht. Bei eben dieser TV-Show trat im Jahr 2010 auch die Mainzer Band Auletta auf, nachdem sie bereits mit The Kooks, Wir sind Helden oder den Kilians tourte und 2009 ihr Debütalbum „Pöbelei & Poesie“ veröffentlichte. Mit ihren poppigen Hooks und einem mitreißenden Sound verzückte das Quartett die deutsche Musikpresse, nach knapp 500 Konzerten und einem zweiten Album war im Jahr 2012 dann aber erstmal Schluss. Man fühlte sich ausgebrannt und benutzt mittlerweile für seine damalige Musik sogar Wörter wie „seelenlos“. Alex, Martin, Dan und dessen Bruder Jusch wollten nach der damaligen Zeit vor allem die Leichtigkeit und den Spaß an der Musik wiederfinden. Nach rund zwei Jahren Studioarbeit präsentieren sie nun ihr drittes Album „Auletta“, das am 12. April 2019 erscheinen soll. Finanziert über eine Crowdfunding-Kampagne, möchte die Band auf ihrer neuen Platte „eine Mischung aus deutscher Gegenwartsbeschreibung und persönlichen Erinnerungen“ präsentieren. Einen ersten Eindruck gewährt der sehenswete Clip zu „Winter in Berlin“.
Seht hier die Videopremiere von „Winter In Berlin“
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Einmal durch die nächtlichen Straßen tanzen, unbeirrt von irgendwelchen lachenden oder pöbelnden Zuschauern – das würde jeder wohl gerne Mal tun. Auletta haben sich für die erste Video-Auskopplung zu ihrem neuen Album genau dieses Szenario ausgesucht. Eindrucksvolle Tanz-Skills, die auch einen Francis and the Lights beeindrucken dürften, treffem auf eine überaus spannende Kameraführung, die sich wie von Geisterhand mit dem Protagonisten zu bewegen scheint. Wer genau hinsieht, wird übrigens feststellen: Auletts haben das Video gar nicht in Berlin gedreht (was der Titel nahe legt), sondern in ihrer Heimatstadt Mainz. Über den Song schreiben Auletta außerdem: „Oh Mann! Eine gefühlte Ewigkeit ist es her und wir freuen uns deshalb saumäßig, dass wir nach persönlich intensiven, nicht immer ganz einfachen Jahren, die jedem von uns viele neue Erfahrungen gebracht haben und natürlich dem erfolgreichen Crowdfunding, euch jetzt den ersten Song vom neuen Album präsentieren dürfen. Es war ein langer Weg, der unsere Freundschaft nochmals bestätigt hat. Wir sitzen heute Abend zusammen und werden sicher mit rührseliger Stimme auf euch und und die neue Musik trinken. Bis sehr bald und danke!“
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