Videopremiere: Die Hamburger Newcomerin Binta liefert mit „Hey Hey“ eine Beschwerde an das heutige Datingleben
Bereits mit achtzehn Jahren sang Binta für die nigerianische Schlagzeug-Legende Tony Allen, der als der Begründer des Afrobeats gilt, im Background. Es folgten Auftritte als Teil der „Golden Voices of Gospel“, mit dem weissrussischen Symphonie-Orchester und als Background-Sängerin von Stephanie Heinzmann. Dass die Sängerin außerdem für ein halbes Jahr in Brasilien wohnte, hört man ihrer Musik an: Geschickt mixt Binta in ihrem ersten Song „Hey Hey“ karibische und brasilianische Einflüsse mit Afro-Rhythmen zu urbanem Soul-Pop. Bevor sich Binta mit ihrem heutigen Produzenten Darko Beats, der übrigens auch mit Joey Bargeld zusammenarbeitet, zusammentat, lautete ihr Plan fürs Musikmachen „Me, Myself and Garageband“. Doch den DIY-Aspekt warf die Newcomerin wieder über Bord und arbeitete an einem musikalischen Auftakt, der mit „Hey Hey“ Kritik an dem modernen Datingleben übt. „Mach doch mal langsam“ ist dabei ihr Motto, mit welchem sie zur entspannteren Herangehensweise in einer Welt aufruft, in der Reizüberflutung zur Tagesordnung gehört.
Binta – Hey Hey
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Über ihre Debüt-Single sagt Binta: „‚Hey Hey‘ ist eine Mischung aus einer Beschwerde an das heutige Datingleben mit Tinder und Co., und einem Aufruf zum Chillen. Es muss nicht immer alles sofort entschieden oder optimiert werden. Das Gras ist nicht immer grüner auf der anderen Seite und nein, wir sind nicht perfekt und werden es auch niemals sein.“Sie habe oft Gespräche mit Freunden geführt, die sich im heutigen Liebeswahnsinn verlieren würden. Mann solle sich klar machen: „Irgendwann und irgendwie finden wir schon die richtige Person für unser Leben.“
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