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Videopremiere: Das bisschen Totschlag und Drangsal führen auf „LG Unlimited“ in eine surreale Parallelwelt

Posted in: Premieren

Fabian, Niklas und Max gehen oft weiter als bis zum menschlichen Horizont. In ihrer Kunst verschmelzen sie Abstraktes mit der Realität und ziehen daraus als Endprodukt eine Band mit dem Namen Das bisschen Totschlag. Für ihre neue Single „LG Unlimited“ haben sie sich als Featuregast Künstler Drangsal mit ins Boot geholt. Das trippy Video dazu, produziert von Misha Gurovich, feiert heute bei uns seine Premiere.

„LG Unlimited“ scheint nicht nur ein Song zu sein, sondern gleicht einem Ganzkörpererlebnis. Während die Single selbst nach einer ruhigen Indie-Post-Punk-Nummer klingt, die sich mühelos in die momentane Wiederbelebung der New Wave eingliedert, macht das Video dazu neue Ebenen auf. Ständig morphen und pulsieren die Bilder vor unseren Augen, wie Knet-Figuren, die laufend neu geformt werden und wieder zerfallen. Die verträumte Gitarrenmelodie folgt einem abstrakten Reiter in einen surrealen Wald, Autos werden im Refrain zu Blumen und wieder zu Autos. Genauso irritierend, wie sich diese Bilder lesen, sind sie auch und kommen gleichzeitig mit einer ständig begleitenden Frage von: „Habe ich das gerade wirklich mit eigenen Augen gesehen oder gestern Nacht geträumt?“

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Der Song fängt inhaltlich die Struggles des Erwachsenwerdens auf. Wenn plötzlich das Gefühl aufkommt, nicht mehr in diese kleine Stadt zu passen, in der alles so vertraut scheint. Drangsal übernimmt dabei die emotionsgeladene, atmosphärische Bridge mit den passenden Worten „After all / everythings is boring / everyone is bored“. Dieses Gefühl wird auch im Rest des Textes passend aufgenommen und weitertragen. Zeilen wie „You made me hate the whole city / Roadside flowers at full, high speed“ und „Bye, bye ! / I hum and leave this swamp / Forget my face“ repräsentieren diese Stimmung.

Über das Aufwachsen im „Swamp“

„LG Unlimited“ ist Teil ihrer kommenden EP „Swamp“, die insgesamt auf sechs verschiedenen Reisen durch die musikalischen Wurzeln der Band und ihr „Coming-Out-Of-Age“-Erlebnis begleitet. Denn ihre Heimat liegt, ganz nahe am Projekttitel, in einer von Moor umgebenden Kleinstadt. Die Songs auf „Swamp“ beschreiben das Gefühl der Bandmitglieder, an diesem Ort aufzuwachsen und dennoch nicht wirklich Fuß fassen zu können. Zwischen einem „Was tu ich hier eigentlich?“ und Zukunftsängsten befindet sich der Swamp.

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