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Videopremiere: Das Paradies gibt mit „Die Giraffe streckt sich“ Einblicke in seine neue EP

Posted in: PremierenFeatures
Tagged: Das Paradies

Wer sich schon immer gefragt hat wo oder was eigentlich das Paradies ist, findet mit dem folgenden Künstler eine gute Antwortmöglichkeit – formuliert im sanften Deutschpop-Gewand: Florian Sievers ist . Was im ersten Moment nach ganz viel Selbstbewusstsein und auch ein bisschen Größenwahn klingt, wird mit Einsatz der Musik und einer sanften Stimme sofort konterkariert. Seine Musik wird oft als „Zen-Pop mit Entspannungsversprechen“bezeichnet, was sich vor allem in einem schönen Schleier aus Melancholie und Gleichgültigkeit äußert. Nachdem er zuletzt mit bereits eine neue Single präsentiert hat, gibt Das Paradies nun mit „Die Giraffe streckt sich“ einen weiteren Einblick in seine gleichnamige EP, die am 20. April 2018 via Grönland Records erscheint. Seht hier die exklusive Videopremiere von „Die Giraffe streckt sich“:

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„Die Giraffe streckt sich“ – Das Paradies bewegt sich gekonnt zwischen eingängig-poppigen Gefilden und ungewohnten Klängen und Formulierungen, die man so noch nicht oft gehört hat. Über seine neue Single sagt der Musiker: „Die Titelzeile taucht recht spät in dem gleichnamigen Song auf. In den Strophen beschreibt der Protagonist des Liedes einen Zustand zwischen Müßiggang und der Lust an der Lustlosigkeit. Die Refrains hingegen wollen ihm das nicht so recht gönnen. In dem Zusammenhang könnte die Giraffe, ein ohnehin schon großes Tier, das sich trotzdem weiter streckt, vielleicht ein im positiven Sinne verwirrendes Bild sein.“

„Ein schöner Zustand zum Musikmachen“

Auf seiner neuen EP hat Das Paradies seinen melancholisch-poppigen Sound noch einmal verfeinert, Songs wie „Discoscooter“ oder eben „Die Giraffe streckt sich“ stehen exemplarisch für den stilsicheren Sound. „Ich kann sagen, dass es eine gute Sache ist, sich für Das Paradies Musik ausdenken zu können, an die noch keine stilistischen oder sonstige Erwartungen geknüpft sind. Vielleicht markiert man als Band oder Projekt mit den ersten Veröffentlichungen bis zu einem gewissen Grad seine 2 bis 3 Genre-Bäume auf der eigenen, musikalisch geschmacklichen Auslaufwiese. Und dazwischen apportiert man Stöckchen und Tennisbälle, die man selbst geworfen hat. Was super ist. Ein abgestecktes, aber nach außen offenes Plätzchen, auf dem immer wieder Neues entsteht. Mit meiner Band Talking to Turtles fühlt es sich nach drei Alben zumindest subjektiv immer noch so an“erklärt Florian Sievers. Außerdem ergänzt er: „Die Paradies-Lieder hatten bis zu einem gewissen Punkt die angenehmen Orientierungsloskeiten einer neue Sache. Mit den ersten fertigen Songs hat sich dann ein Vokabular angesammelt und ein Gefühl dafür entwickelt, welcher Klang und welche Worte zum Paradies passen und welche doch zu weit hergeholt wären. Aber auch das ist, wie gesagt, ein schöner Zustand zum Musikmachen.“

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