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Videopremiere: Die Mausis fragen sich „Was Kann Ein Mausi Dafür?“

Posted in: PremierenFeatures

Mit ihren Alben „Pop & Tod I+II“ und „Harieschaim“ haben Die Heiterkeitund Drangsal im Jahr 2016 bewiesen, dass die deutsche Indie-Pop-Landschaft quicklebendig ist und in Text und Musik nicht auf belanglose Plattitüden zurückgreifen muss. Im Rahmen unseres Videoportraits über Die Heiterkeit haben sich Heiterkeit-Frontfrau Stella Sommer und Max Gruber alias Drangsal dann spontan zu einer Session zusammengefunden und den Song „Blue Moon“ von Rodgers & Hart gecovert – die kleinste Supergroup des Landes war geboren: „Die Mausis“ Seht hier die Videopremiere von „Was Kann Ein Mausi Dafür?“:

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Was als Gag mit Akustikgitarren im Park begann, wurde vor einigen Monaten dann grauer Ernst: Innerhalb eines Tages hat das Duo zusammen mit Max Rieger (Die Nerven, All diese Gewalt) vier Songs aufgenommen, gemischt und gemastert. Die entstandene EP ist nun bei Buback Tonträger erschienen und enthält Songs zum erweiterten Themenbereich „Maus“. Dass es sich bei der Veröffentlichung keinesfalls um einen Witz, sondern um ein „mausgezeichnetes Miceterwerk“handelt, wird beim Hören schnell klar: Sommer und Gruber fragen zum Beispiel mit großer Vehemenz, was denn nun ein armes kleines Mausi für all das Unheil in der Welt kann. Da wir schon bei der Geburtsstunde der Mausis anwesend waren bzw. in gewisser Weise zu ihrer Entstehung beigetragen haben, haben wir auch an der Produktion ihres ersten Musikvideos mitgewirkt. Zusammen mit zwei kleinen Mausis sollte ein niedlicher Clip gedreht werden, doch wie so oft kam alles anders als gedacht. Im Vorspann des Videos heißt es: „Eigentlich wollten wir ein tolles Musikvideo mit wunderbaren Mausis drehen. Haben wir auch. Einen Tag vor der Veröffentlichung des Videos wollten Mama-Maus und Papa-Maus aber plötzlich nicht mehr, dass ihre Mini-Mausis im Internet zu sehen sind. Wir müssen daher eine zensierte Version veröffentlichen.“ Stella Sommer erklärt dazu: „Es ist das frustrierendste was ich je erlebt habe. Wären die Eltern früher darauf gekommen, dass wenn man seine Kinder in einem Musikvideo mitspielen lässt, diese dann u.a. auch im Internet zu sehen sind und sie das nicht wollen, hätten wir ja einfach andere Kinder genommen. Dann hätten wir jetzt ein richtig gutes Musikvideo.“ Weiter erklärt sie, dass das ganze schon fast an Sabotage grenzen würde. Die Geburtsstunde von Die Mausis fand 2016 in einem Berliner Park statt. Seht hier die Session von „Blue Moon“:

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