Videopremiere: Die Newcomer Figur Lemur gehen in übersteigerter „Euphorie“ auf
Figur Lemur – das sind fünf Brüder aus Bochum, die angetreten sind, um die deutsche Poplandschaft zu erobern. Im Sommer sind sie bereits über zahlreiche Festival-Bühnen getobt und haben sich mit ihrer Mischung aus Pop, Indie und Rap der Öffentlichkeit präsentiert. Vor zwei Jahren startete die Band mit der EP „Lemurensöhne“ ihre Karriere. Seitdem erscheinen regelmäßig neue Singles und kleine Live-Snippets der vielen Auftritte, mit denen sich die Band beharrlich einen Ruf in der Newcomer-Szene erspielt. In ihren Songs greifen sie sowohl laute Synthesizer-Melodien und Gesang in Kopfstimme, als auch kratzige Rapp-Strophen oder kleine Autotune Parts, wie in „Anders“, auf. In einigen Songs, zum Beispiel „Zusammen“, kommt dann noch ein bisschen Gitarrengeschrabbel hinzu und erinnert mehr an Indie, als Deutschrap oder deutschen Pop. In den vielfältigen Songs gestalten Figur Lemur einen eigenen, stringenten Charakter der Musik, der zwischen den verschiedenen Stilen und Genres vermittelt.
Figur Lemur – Euphorie
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Nun erscheint das neuste Musikvideo der Newcomer. „Euphorie“ heißt der Song und besingt die rauschende Begeisterung, die Figur Lemur antreibt. Zwischen Anspielungen auf chemische Helferlein und Club-Analogien, ist auch genauso die Rede von natürlichen Momenten, die die überschwängliche Freude auslösen. Für die musikalische Unsetzung von „Euphorie“ bauen Figur Lemur auf die Kraft der rauen Stimme des Rappers Benjamin, der zwischen deutlicher Betonungen, taumelndem Flow und der Melodie des Refrains variiert. Im Video begibt er sich gemeinsam mit seinem Bruder und Bandkollegen Jonas auf einen Roadtrip durch Norwegen. Mit einem treibenden Beat, peitschen sie in einem alten Volvo über eine Landstraße in karger Landschaft und jagen dem einzigartigen Hochgefühl hinterher. Dazu grinsen sie sich immer wieder verschwörerisch an, kabbeln sich im fahrenden Auto und tanzen zum aufgehenden Chorus, bis das Szenario schließlich in zuckenden Lichtern endet.
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