Videopremiere: Die Newcomerin Anaïs besingt in „My world so blue“ eine unerwiderte Liebe
In den vergangenen Monaten und Jahren haben verschiedenste KünstlerInnen eindrucksvoll vorgemacht, dass man aufregende und erfrischende Pop-Musik nicht unbedingt nur aus Berlin oder Hamburg heraus veröffentlichen kann: Ob Kassel, Ravensburg, Bochum oder Kiel – es brodelt in manchen dieser sogenannten „B- und C-Städte“, die bei Tourneen gar nicht oder erst in der zweiten oder dritten Runde angefahren werden. Hannover lässt sich totz seiner Größe mühelos in die Reihe dieser Städte einordnen und ist eine deutsche Durchschnittsstadt, wie sie im Buch steht. Seit letztem Jahr aber erspielt sich die Band aus der niedersächsichen Landehauptstadt heraus mit deutschsprachigen Texten, Disco-Funk-Sounds und Indie-Pop ein immer größer werdendes Publikum und beweist: gute Musik kann auch an scheinbar unaufregenden Orten entstehen. Aus dem Umfeld der Band Jeremias wagt nun eine weitere Künstlerin den Schritt in die Öffentlichkeit: Newcomerin Anaïs. Die 19-jährige Sängerin hat belgische Wurzeln, ist trilingual aufgewachsen und steht hin und wieder auch als Model vor der Kamera. Nachdem sie Ende Juni bereits einen Gastbeitrag zum Song des Hamburger Produzenten-Duos Filo beisteuerte, liefert Anaïs nun mit ihrem ersten eigenen Song „My world so blue“ verträumten Indie-Pop.
anaïs – My World So Blue
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„I was falling for you. All the things you would do. Was too stupid to see, that the only thing i was missing, was me“singt Anaïs in „My world so blue“ und beschreibt dabei das Gefühl der Hoffnungslosigkeit, wenn Liebe nicht erwidert wird und sich Intuition und Verstand im Wege stehen. Laut der Musikerin geht es im Song um den „Kampf zwischen Loslassen und Festhalten, Sehnsucht und Egozentrik, Naivität und Entschlossenheit.“ Produziert wurde das Stück von Jeremias Heimbach, Sänger und Namensgeber der Band Jeremias. Zusammen mit ihm hat Anaïs einen Dream-Pop-Song geschaffen, der sich an der Schwelle von Indie, RnB und Soul bewegt und wohl am ehesten mit der Musik von Künstlerinnen wie Amilli oder Charlotte Cardin vergleichbar ist.
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